Accurater Geographischer Plan … Lintz – Linz –

/Accurater Geographischer Plan … Lintz – Linz –

Accurater Geographischer Plan … Lintz – Linz –

-historische Kartenbezeichnung: Accurater Geographischer Plan, und Grundris der Königl: und Landesfürstl: Haubt=Stadt Linz in dem Erzherzogthumb Oestereich ob der Enns. Wie solche den 23:ten Januarii Ao 1742: nach 22tagiger Bloquirung in höchster gegenwarth des Durchläuchtigsten fürsten und Herren Herrn Francisci Stephani Herzogen zu Lothringen und Baar, GrosHerzogens zu Toscanna unter so heldenmüthig als Klugsinigen Commando Hrn Gen:Feldmarschall und vice Kriegs Prasidenten Ludwig Andreas Grafens Keuenhüller durch Ihro glorwürdigst Regirent Königl: Mayl: zu Hungarn und Böheim sigreiche Armee attaquiret, und aus grossen Mordirs und Cannons heftig beschossen, endlichen noch selbigen tag in der Nacht die in mehr dann 10000 Mann zu fues und zu Pferd bestandene feindliche Chur Bayrisch und französiche Quarnison mit feür und Brand zur Capitulation bezwungen: mithin selbige der Allerdurchläuchtigsten und grosmachtigsten frauen frauen Mariae Theresiae zu Hungarn und Böheim Königin Erzherzogin zu Oesterreich Vermahleter Herzogin zu Lothringen und Baar, grosHerzogin zu Toscanna: als Ihrer rechtmässigen allergnädigsten Erblandsfürstin und Frauen widerumben erobert, und eingeraumet worden ist. 

-heutige Bezeichnung: Linz und Urfahr – Stadtplan 

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zu sehen ist die, am Ausgange des Donautales und am unmittelbaren Ufer der Donau gelegene und historisch langsam gewachsene Stadt Linz, mit dem am gegenüber liegenden Donauufer gelegenen Urfahr (auch Ufer bzw. Schad-Linz genannt). Während man von Urfahr, welches mit Linz durch eine 1497 (durch die im selben Jahre, mittels des von Kaiser Maximilian ausgestellten „Brückenbriefes“ erhaltene Erlaubnis) errichtete Brücke (der Nibelungenbrücke), nur wenige Häuser abgebildet sieht (Urfahr war im 17. Jahrhundert auch noch nicht größer und nahm erst ab Anfang des 19. Jahrhunderts einen steilen Aufschwung), so sieht man von der Stadt Linz die gesamte damals befestigte Anlage und seine Vorstädte. So sieht man die „obere“ Vorstadt vom Schullerberg und Römerberg über den Weingarten und den Neuhäuseln (heute Landstraße beim Schillerpark bis ungefähr zum heutigen Volksgarten. Die „untere“ Vorstadt ist vom „unteren Graben“ über das Wörth, dem Jesuitengarten und Lustenfelden bis ins „Rosenthal“ (heute ungefähr die Industriezeile) zu sehen. Nebenbei sind noch allerhand alte Bauerngüter namentlich verzeichnet, wie: Pürgermeister Hoff, Lentzlpaur, Ekharts Hoff, Lustenfelden, Eisen Handt, Lechapaur, Frideli Hoff, Pori Hoff, Stockhoff, Geslböck, Siehpaur und dem Judenpaur. Aber auch einige andere Objekte wie das Lazareth und das Schmidtthor wurden eingezeichnet.   

  

Kupferstich-Stadtplan

Auf diesem Plan ist die Belagerung der Stadt Linz im Jahre 1742 zu sehen, welche zur Folge hatte, das die durch bayerische und französische Truppen, seit 1741 besetzte Stadt durch die österreichische Armee unter Khevenhüller und Franz Stephan von Lothringen wieder zurück erobert werden konnte. Die österreichischen Truppenverbände sind durch grün-gelbe Balken gekennzeichnet, Kanonen wurden beim Feuergefecht abgebildet und die Flugbahnen der Kugeln fein eingezeichnet. Die französischen Palisaden wurden schwarz punktiert eingezeichnet.

Neben der Titelkartusche im unteren, rechten Bildeck, befindet sich weiters im linken, unteren Eck noch ein Index, von „A – V“.

Der Maßstab dieses Planes beträgt 800 gemene (gemeine) Schritte, was ungefähr einem heutigen Maßstab von 1 : 5200 entspricht (Info unter: sammlung.woldan.oeaw.ac.at zu Knittl Linz 1742), Ernst Bernleithner spricht (in „Linz an der Donau im Kartenbild der Zeiten“ auf S. 386), ganz genau von einem Maßstab von 1 : 5.190 (800 Schritte bei 144,5 Millimeter).

   

gezeichnet von Francisco Knitl (Franz Anton Knittel), im Jahre 1742

gestochen durch „unbekannt“, um das Jahr 1742

Achtung! Ein anderes Exemplar dieser Karte, mit anderen Kartuschen und einem großen Oberösterreich-Wappen im rechten, oberen Bildeck wurde von Johann Becker gestochen

 

Achtung! Als Fakesimile im Jahr 1996 durch den Archiv Verlag zu Wien nochmals herausgebracht. So, wie eben unser vorliegendes Exemplar, der Linzer Belagerungs-Ansicht auch. 

 

Preis: € unverkäuflich

Größe des Blattes: ca. 66,0 cm x 47,4 cm

Größe der Ansicht: ca. 63,6 cm x 44,8 cm

Bestellnummer: 100040

 

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2019-09-12T16:29:30+00:00