Breitenstein – Herrschafft Klam – von 1656

/Breitenstein – Herrschafft Klam – von 1656

Breitenstein – Herrschafft Klam – von 1656

    

-historische Kartenbezeichnung: Herrschafft Klam –

-heutige Bezeichnung: Burgruine Klamm –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Dieser Stich zeigt die, auf dem Kreuzberg gelegene Burg Klam (im Hintergrund) und davor die auf dem „Heubachkogel“ befindliche Kirche (im Vordergrund). Nördlich der heutigen Burgruine liegt das heute zur niederösterreichischen Gemeinde Breitenstein gehörige Dorf Klamm und südlich die schroff abfallenden Adlitzgräben, denen ein weiteres Felsmassiv folgt und worauf sich in einem einschneidenden Graben der Markt Schottwien anschließt. Die mächtige Festungsanlage der Burg Klamm ist, zumindest anfangs sehr eng mit der Geschichte des Marktes Schottwien verknüpft. Die auf der Burg sitzenden Herren von Chlamme waren ein mächtiges und einflussreiches Geschlecht, welches über die Umgebung eine Herrschaft errichten konnte und diese ihnen somit hörig und unteran war. Zumindest zwischen dem 12. bis zum 15. Jahrhundert war die Burg unbezwungen und alte Chronisten nannten über Veste bzw. schrieben über den festen Sitz „ars invicibilis“, was soviel wie „die Unbesiegbare“ bedeute. Erst 1487 konnte der Ungarkönig Matthias Corvinus die Klamm nach stürmischer Belagerung einnehmen, zuvor waren schon Wien und die Neustadt in seine Hände gefallen. Über die weitere Geschichte dieser Burg und der zugehörigen Burgkapelle sei unbedingt auf Mag. Ralf Gröningen „Bauhistorische Untersuchung der Burgruine Klamm …“. (Quelle(n): siehe vorgenannten / wikipedia.org zu „Breitenstein (Niederösterreich)“ und „Schottwien“ / breitenstein.at „Burg Klamm“ / wehrbauten.at „Burgruine Klamm“) –

 

Kupferstich-Ansicht

Achtung! Der in der Merian`schen Topographie angefügte Text (auf S. 14 des 1656 als Anhang der 2. Auflage erschienen „Topographia Provinciarum Austriacarum“ ( 1. Auflage im Jahre 1649), ist fälschlicherweise auf die, sich in Oberösterreich befindliche Burg Klam (heute Marktgemeinde Klam) gerichtet und verweist gleichzeitig noch auf den auf S. 50 (im Haupttext der 1. Auflage von 1649) erschienen Text, welcher, versehen mit der richtigen Ansicht der oberösterreichischen Burg Klam über eben diese Burg berichtet.

Die oberösterreichische Burg Klam wurde 1142 erstmals erwähnt und befand sich in der Hand des Walchun von Machland, Bruder des Otto von Machland, kam dann über die Velburger an Ulrich von Clam-Velburg und ging nach seinem Tode an die oberösterreichischen Landesfürsten. Es folgten dann zwischen dem 13. Jahrhundert und dem 14. Jahrhundert noch einige Besitzer, bevor die Burg Klam an Christoph Perger kam und dessen Nachfahr 1640 vom Kaiser Ferdinand III. den Titel „Edle Herren zu Clam“ verliehen bekam. (Quelle: wikipedia.org zu Burg Clam / man siehe auch die uns vorliegende Ansicht, unter 203009)

Die hier tatsächlich vorliegende Ansicht stammt von der Burg Klamm (heute das Dorf Klamm, zur Gemeinde Breitenstein gehörig), welche inklusive der zugehörigen Herrschaft vom 12. bis 15. Jahrhundert in den Händen der Herren von Chlamme lag. Der erste im Zusammenhange mit dieser Burg Klamm erwähnte, soll „Ortulfus von Klamme“ (ein Ministrant der Herren von Formbach-Neuburg) gewesen sein, genannt auf einer zwischen 1109 und 1144 niedergeschriebenen „Traditionsnotiz“. (man siehe hierzu die interessanteste Quelle unter: „Bauhistorische Untersuchung der Burgruine Klamm am Semmering – Niederösterreich“ von Mag. Ralf Gröningen, zu Wien im Jahre 2013)

 

gestochen von Caspar Merian, um 1656

herausgegeben als Anhang der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum Austriae, Styriae / Carinthiae, Carniolae / Tyrolis etc: Das ist Beschreibung Vnd Abbildung der fürnembsten Stätt Vnd Plätz in den Osterreichischen Landen. Vnder vnd OberOsterreich / Steyer / Cärndten / Crain Vnd Tyrol. Antag ins Kupffer gegeben“, durch Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben) zu Frankfurt/Main, im Jahre 1656 (1. Auflage von 1649 des Matthäus Merian (der Ältere)

  

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2020-03-23T16:11:51+00:00