Burgruine Mitterberg von 1654

/Burgruine Mitterberg von 1654

Burgruine Mitterberg von 1654

   

historische Kartenbezeichnung: Rudera deß Schlosses Mitterberg gewester Sitz der Alten Grafen in Machland ietzt vnter Windhaag gehörig. –

-heutige Bezeichnung: Burgruine Mitterberg –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zu sehen sind die, Mitte des 17. Jahrhunderts noch bestehenden Überreste der einstmals größten Burg des Mühlviertels. Als die Greinburg (auch Heinrichsburg genannt) Ende des 15. Jahrhunderts erbaut wurde, verlor die Burg Mitterberg ihre Bedeutung und wurde später komplett aufgegeben. Schließlich diente die Teils abgebrochene und zur Ruine verkommene Veste ab 1640 als Baugut für die Enzmilner`ischen Schlösser Pragthal und Windhaag. Bis ins 15. Jahrhundert war die Burg Sitz des großen Marchland`er Landgerichts. Neben dem Felshügel auf welchem die letzten mageren Überreste liegen liegt die Siedlung Mitterberg, welche zum Dorf Lehenbrunn gehört. Lehenbrunn ist wiederum ein Teil der oberösterreichischen Stadtgemeinde Perg. –

 

Kupferstich-Ansicht

sehr detailreiche Ansicht auf die Schlossruine und mit kleinem Index 1. – 7.

 

gezeichnet von Clemens Beuttler, um 1654

verlegt in der „Topographia Windhagiana, Das ist: Aygentliche Delineation, oder Contrafaitur, Perspectiv, Auffzug, Grund: und Abriss auff underschiedliche Prospecten und Formen: mit beygesetzter kurtzer Historischer Beschreibung beyder Herrschafften, Windhaag und Reichenau: Auch aller … Schlösser, Märckt, Aigen, Dörffer … Ingleichem etlicher Häusser … in beyden Ertzhertzogthumben Oesterreich under und ob der Ennss gelegen“

herausgegeben als eigenes Werk von Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main

 

Teile der Topographia Windhagiana aber auch als Anhang der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum Austriae“ herausgegeben, bei Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main (1. Auflage von 1649 des Matthäus Merian (der Ältere)  – Siehe dazu auch den Stich von Caspar Merian, unter 216016 –

 

Zusatzinfos: Die Topografie Windhaag wurde von Joachim Enzmilner in Auftrag gegeben und durch den Pater Hyacinth Marian Fidler mit Text versehen, ausserdem gab es im Jahr 1673 einen 2. Band der „Topographia Windhagiana“. Zusätzlich wurde 1656 ein kleiner Teil der „Topographia Windhagiana“ als Anhang auch in der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum“ angehängt. Welche ursprünglich (1. Auflage 1649) aus Matthäus Merian`s (der Ältere) Feder stammt, nun in 2. Auflage bei seinen Erben verlegt wurde.

  

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2018-06-22T15:43:13+02:00