Das alte „Domgassel“ – Linz

/Das alte „Domgassel“ – Linz

Das alte „Domgassel“ – Linz

    

-historische Kartenbezeichnung: Bilder aus Alt-Linz: Das alte „Domgassel“ –

-heutige Bezeichnung: Linz – Graben 

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Das hier ersichtliche Häuser-Ensemble, am Gasseneingang vom Graben in die Domgasse, ungefähr zur Mitte des 19. Jahrhunderts als es die Domgasse in ihrer heutigen Form noch gar nicht gab. Diese (in der vorliegenden Variante, nur ein Zeitungsabdruck aus dem Jahre 1904) lithographische Ansicht zeigt uns den Graben nach dessen Einebnung, nach dem großen Stadtbrand von 1800. Dementsprechend großzügig hat sich Bautätigkeit der hier ersichtlichen Häuser von dem Stadtplane von 1781 auch verändert, wenngleich es den Eingang in die Gasse da bereits gab, da diese direkt zum Schmidthor führte. Auf dem Linzer Stadtplan von 1835 ist die Situation um diese Häusergruppe allerdings sehr gut ersichtlich. Aufgenommen wurde die Ansicht demnach vom „unteren“ Graben aus, mit Blick in die Gasse „Schmidthor“, welche nordwestlich zum „Schmidthor“ verläuft. Nicht ersichtlich, da hinter dem (am rechten Ansichtenrand gelegenen) Spornhaus nördlich verlaufend, befindet sich das „Dom-Brückl“, welches direkt vor dem Eingange des (alten) Dom`es verläuft. Heute verläuft diese, nunmehr Domgasse genannte Straße schnurgerade bis zum Dom und dort auch noch über den einstigen „Dom-Platz“ bis zum „Pfarr-Platz“. Ersichtlich sind nunmehr die Häuser Graben 36 (1904 als „Sporn-Haus“ bezeichnet, 1835 noch im „äusseren Graben“ gelegen die Nr. 180), Taubenmarkt 1 (1904 als Funke-Haus bezeichnet, 1835 noch Graben 20 (heute nicht mehr vorhanden, Teil der Schmidtorstraße), 21 und 22 (welche 1938 noch die Nummern Graben 42 & 44 trugen und heute das Haus Taubenmarkt 1 stellen). Sowie im Hintergrund, also Teil des Schmidthor`es bzw. als Teil „unter dem Schmidthor“ zu finden sind, so die Nr. 23 (im Jahre 1835, 1938 dann die Nummer 20 und heute als die Rückseite des Hauses Taubenmarkt 1 zu betrachten ist), wie noch die Nummer 144 (im Jahre 1835), welche es bereits 1938 nicht mehr gab. (Quellen: „Linzer Häuserchronik“ von Hanns Kreczi (1941) und „Das Linzer Schmiedtor“ von Dr. Eduard Straßmayr) 

  

Druckgraphik nach einer Lithographie

  

lithographiert von „unbekannt“, um 1840

verlegt im Original möglicherweise (leider ohne Beleg) bei Joseph Hafner, zu Linz um das Jahr 1840

verlegt mittels der Unterhaltungsbeilage der Linz Tages-Post vom 27.11.1904 des Julius Wimmer zu Linz, im Jahre 1904

 

Preis: € 400,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 14,2 cm x 10,8 cm

Größe der Ansicht: ca. 13,1 cm x 7,1 cm

Bestellnummer: 901067

 

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2019-01-23T17:44:57+01:00