Der Calvarienberg bey Linz – von 1836

/Der Calvarienberg bey Linz – von 1836

Der Calvarienberg bey Linz – von 1836

    

-historische Kartenbezeichnung: Der Calvarienberg bey Linz –

-heutige Bezeichnung: Linz – St. Margarethen  –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Hier ist die Hofseite der 1688 (vom Passauer Dompropst Franz Anton von Losenstein) eingeweihten Kalvarienbergkirche zu sehen. Diese steht im bzw. oberhalb des historischen Zentrums des, heute zur Linzer Innenstadt gehörenden, einstigen Dorfes St. Margarethen. Hinter der Kirche und der dazugehörigen Kapelle (hier nicht zu sehen) befindet sich die zur Donau herabfallende Zaubertalstraße und unterhalb der Kirche die von ihr abzweigende Straße Margarethen (hier ebenfalls nicht zu sehen). Laut dem Werk „Linz und seine Umgebungen“ von Gottlob Heinrich Heinse aus dem Jahre 1812 bestand St. Margarethen im Jahre 1809 aus 10 Häusern, wovon wohl eines dem Linzer Ratsbürger Peißer (Peisser / Peyßer) als Lust=Haus zu Margarethen diente. Zu dieser Zeit erreichte man St. Margarethen über eines der nördlichen Linzer Stadttore und in westlicher Richtung gewendet durch die hart an die Felsen des Donautales errichteten Häuser der Vorstadt, an deren westlichsten Ende sich St. Margarethen anschließt. Hier gab es anno dazumal, wegen der recht windgeschützten Lage im Tale der Donau Richtung Wilhering auch die am stärksten genutzte Schlittenbahn. Neu errichtet hat die Kalvarienbergkirche bzw. die Maria-Thal-Kapelle, zwischen 1651 und 1654, der Jesuitenpater Philbert Boccabella. Die eigentliche, unmittelbar am Donauufer gelegene St. Margareth´ner Kirche wurde, nach wiederholter, Hochwasser bedingter Verwüstung und nach mehreren Bränden 1784 abgerissen.  Allerdings soll sich bereits seit dem 8. Jahrhundert hier eine Einsiedlerklause befunden haben und die erste urkundliche Nachricht über eine Kapelle „zur heiligen Margaretha“ am Kalvarienberg findet sich im Jahre 1381 (1383). 1659 errichtete der Linzer Bürgermeister Ludwig Preller auch eine Grabkapelle und die an der Donau gelegene Heibrunnkapelle. Laut den Informationen auf „zaubertal.net zur Maria Thal Kapelle“ soll allerdings auch im Jahre 1690 eine neue Kapelle durch den Linzer Kaufmann Payßer (Peißer / Peisser), bezahlt von den Spenden der großen Menge an Wallfahrern, errichtet worden sein. Im Jahre 1706 wurde am steil abfallenden Berghang ein neuer Aufgang und 1708 die, hier ersichtliche Stiege zur Kirche zweiläufig errichtet. Ebenfalls 1708 wurde der Kirchenraum errichtet, zwischen 1746 und 1749 erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt und im Jahre 1759 die Gesamtanlage instand gesetzt und die heute von der Donau hinaufführende Kreuzigungsgruppe ausserhalb der Kirche als eigene Kreuzwegstation errichtet. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts war aber der Höhepunkt an Wallfahrten nach der Maria-Thal-Kapelle bereits überschritten und die Wallfahrten verlagerten sich zunehmends auf den Pöstlingberg, Maria-Thal und der Kalvarienberg blieben aber als kleiner Wallfahrtsort bis heute erhalten und so wird und wurde das Ensemble auch von Zeit zu Zeit renoviert und instand gesetzt. 1898 eröffneten schließlich die Franziskaner hier ein Hospiz, welches 1937 die Trinitarier übernahmen und doch 1976 wieder verließen. Seit 1980 die Kirche eigenständig, nachdem sie zwischen 1942 und 1979 als eine Expositur der Linzer Stadtpfarrkirche fungierte. Weiters dazu unter (gleichzeitig auch die teilweisen Quellen dieser kleinen Abhandlung) : www.zaubertal.net / www.wikipedia.org zu Kalvarienbergkirche St. Margarethen / stadtgeschichte.linz.at unter Denkmäler zu Kalvarienbergkirche / Historisch=Topographische Matrikel von Lamprecht (zu Wien, 1863) zu Linz –

  

lithographische Ansicht

  

gezeichnet von Johann Hardinger, im Jahre 1836

lithographiert von Johann Hardinger, im Jahre 1836

verlegt im Verlag der lithographischen Anstalt des Joseph Hafner zu Linz, im Jahre 1836

gedruckt im Verlag der lithographischen Anstalt des Joseph Hafner zu Linz, im Jahre 1836

 

Preis: € 650,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 28,6 cm x 23,0 cm

Größe der Ansicht: ca. 23,0 cm x 17,1 cm

Bestellnummer: 212275

 

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2019-08-23T00:46:43+00:00