Der Probebefestigungsthurm auf dem Freynberg in Linz

/Der Probebefestigungsthurm auf dem Freynberg in Linz

Der Probebefestigungsthurm auf dem Freynberg in Linz

    -historische Kartenbezeichnung: Der Probebefestigungsthurm auf dem Freynberg bei Linz –

-heutige Bezeichnung: Linz – Maximilianskirche auf dem Freinberg –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zeigt, von Süden gen Norden auf der Freinbergstraße (von der Linzer Erhebung „Gugl“ mit den einstigen Ziegelei`en den Freinberg) herauf kommend die 1836 errichtete Maximilianskirche mit dem bereits 1828 fertiggestelltem Probeturme des Maximilianischen Befestigungswalles, welches der Erzherzog Maximilian d`Este (mit Erlaubnis des österreichischen Kaisers Franz) ab dem Jahre 1831 um die oberösterreichische Landeshauptstadt anlegen hatte lassen. Anlass zu diesem Bau hatten Untersuchungen des Erzherzogs zwecks und wegen der in den Jahren 1800, 1805 und 1809 erfolgten französischen Einfälle gegeben, wobei dieser das „Pech“ hatte, das die Türme, bevor diese von militärischer Wichtigkeit gewesen wären bereits wieder überholt waren und von daher nie wirklich in Gebrauch genommen wurden. Den am Freinberge befindlichen, niedrigen Probeturm bot der Erzherzog den Jesuiten an, welche er (nach deren Vertreibung aus Linz) hier wieder ansiedeln wollte. Doch diese lehnten zuerst ab, nahmen sein Angebot schließlich (nachdem der Erzherzog die Maximilianskirche errichtet hatte und den Turm um 2 Stöcke erhöhte und in einem schlossartigen Bau umwandelte) im Jahre 1837 doch noch an. Und blieben bis heute. Zum Turm gehörten noch mehrere Anwesen der Umgebung, so das Haus Nr. 12 (zu Waldegg gehörend), das dem Josef Marschallinger vulgo „Tomerl in der Windflach“ abgekauft worden war und ferner noch die Nummern 27 und 28, welche das ehemalige Turnermeistergut ausmachten, welches auch 1937 noch den Wirtschafthof des Freinberger Jesuitenklosters darstellte. In den Jahren 1829 (erfolgreiche „unerfolgreiche“ Probebelagerung des Probeturmes), 1833 (Pferderennen) und 1837 (Fest zu Ehren des Kaisers Ferdinand und seiner Gemahlin) fanden rauschende Feste in der näheren Umgebung statt. (Quelle: Jahrbuch der Stadt Linz 1937 aus dem Jahre 1938) 

  

Stahlstich-Stadtansicht

 

gestochen von „unbekannt“, um 1850

herausgebracht von „unbekannt“, um das Jahr 1850

   

Achtung! Leider konnten wir auch nach intensiver Recherche nach dem Hersteller oder Verleger dieser Ansicht keinen Urheber oder Auftraggeber feststellen. Weder im Werke „Bibliographie Altösterreichischer Ansichtenwerke aus fünf Jahrhunderten“ von Nebehay und Wagner aus dem Jahr 1984, noch im Werke der Else Giordani „Die Linzer Hafner Offizin“ von 1962 brachten eine Lösung. Im „Jahrbuch der Stadt Linz“ erschienen im Preßverein zu Linz im Jahre 1938 wird auf Seite 104 ff. dieser Stich abgebildet, mit dem Hinweise das es sich um einen Steindruck aus dem Hause Hafner handelt. Nur ist dieser unter dem oben genannten Werke der Else Giordani in ihrem Werke über diesen Josef Hafner dort nicht verzeichnet. Der im Jahrbuch von 1937 abgebildete Stich zeigt die Kirche und den Turm völlig identisch (während ein bei Giordani unter dem Namen Beständig verzeichneter Stich einige Unterschiede offenbart), die Staffagefiguren aber völlig anders und auch die Vegetation und einige andere Objekte der Umgebung mehr oder weniger abgewandelt bzw. leicht verändert.

 

Preis: € 150,00 inkl. MwSt. (für das Original)

Größe des Blattes: ca. 16,8 cm x 11,7 cm

Größe der Ansicht: ca. 14,1 cm x 8,7 cm

Bestellnummer: 212278

 

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2019-08-23T01:00:55+00:00