Dorff Langenschlag – von 1656

/Dorff Langenschlag – von 1656

Dorff Langenschlag – von 1656

   -historische Kartenbezeichnung: Dorff Langenschlag –

-heutige Bezeichnung: Langschlag –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zeigt die waldviert`ler Marktgemeinde Langschlag, im niederösterreichischen Bezirk Zwettl. Im Zentrum der Marktgemeinde Langschlag steht die, 1784 zur Pfarrkirche erhobene Kirche Hl. Stephan, dereinst Filialkirche der Pfarre Groß-Gerungs (wurde bei Merian und Beuttler als Pfarre Germs bezeichnet). Wie es scheint, verläuft die Bahnhofstraße (Bundesstraße 38) auf dem früheren Flussbett der Zwettl, während die Zwettl in das Bachbett des einstigen Mühlbachs hineingequetscht wurde. Beweise für unsere Vermutung haben wir hier ohne Fachlektüre zu den niederösterreichischen Flussbegradigungen natürlich keine, es fällt allerdings auf das die Eisenbahngleise auffällig gemächlich neben der Bundesstraße verlaufen. Und es ist erwiesenermaßen nicht allzu selten vorgekommen, das die Bahn direkt neben Flussufern gebaut wurde. Auch steht das einstige Herrenhaus an der Bundesstraße (auf der Ansicht, welche von Nordost auf Südwest schaut,  klar hinter bzw. vor der Zwettl), Teile der Obermühle stehen wohl hinter dem Markt-Gemeindeamt und die Untermühle ist ganz verschwunden. Das Dorf Langschlag gehörte in früheren Zeiten zur Herrschaft Reichenau. 

 

Kupferstich-Stadtansicht

mit kleinem Index von 1. – 5. im oberen, rechten Bildeck und einem etwas versteckten Kompass, im unteren, linken Bildeck

 

gestochen von Clemens Beuttler, um 1656

verlegt in der „Topographia Windhagiana, Das ist: Aygentliche Delineation, oder Contrafaitur, Perspectiv, Auffzug, Grund: und Abriss auff underschiedliche Prospecten und Formen: mit beygesetzter kurtzer Historischer Beschreibung beyder Herrschafften, Windhaag und Reichenau: Auch aller … Schlösser, Märckt, Aigen, Dörffer … Ingleichem etlicher Häusser … in beyden Ertzhertzogthumben Oesterreich under und ob der Ennss gelegen“

 

herausgegeben als eigenes Werk von Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main

herausgegeben aber auch als Anhang der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum Austriae, Styriae / Carinthiae, Carniolae / Tyrolis etc: Das ist Beschreibung Vnd Abbildung der fürnembsten Stätt Vnd Plätz in den Osterreichischen Landen. Vnder vnd OberOsterreich / Steyer / Cärndten / Crain Vnd Tyrol. Antag ins Kupffer gegeben“, bei Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main (1. Auflage von 1649 des Matthäus Merian (der Ältere)

DIESER STICH STAMMT AUS DEM 1656 ERSCHIENEN ANHANG DER TOPOGRAPHIA AUSTRIACARUM

Zusatzinfos: Die Topografie Windhaag wurde von Joachim Enzmilner in Auftrag gegeben und durch den Pater Hyacinth Marian Fidler mit Text versehen, ausserdem gab es im Jahr 1673 einen 2. Band der „Topographia Windhagiana“. Zusätzlich wurde 1656 ein kleiner Teil der „Topographia Windhagiana“ als Anhang auch in der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum“ angehängt. Welche ursprünglich (1. Auflage 1649) aus Matthäus Merian`s (der Ältere) Feder stammt, nun in 2. Auflage bei seinen Erben verlegt wurde.

 

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2018-11-30T18:21:33+00:00