Gasthof zur weißen Gans – in Linz

/Gasthof zur weißen Gans – in Linz

Gasthof zur weißen Gans – in Linz

    

– historische Kartenbezeichnung: Gasthof zur weißen Gans in Linz –

– heutige Bezeichnung: Linz – Hofberg 4 

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Hinter dem einst am Hofberge Nr. 2, unmittelbar hinter dem „oberen Wassertore“ gelegenen Gasthofe „zum rothen Krebsen“, liegt das Haus Hofberg Nr. 4, welches urkundlich bereits 1273 (in einer Urkunde des Papstes Gregor X) mit Rechten und Pflichten dem salzburgerischen Stifte Nonnberg verschrieben wurde und somit das älteste (urkundlich belegte) Linzer Haus ist. Dieses Gebäude gehörte dem Grundbuchs-Auszuge nach auch 1595 noch dem Stift Nonnberg (Stifft Nunberg), ging 1616 erstmals an andere Personen über und bekam um 1650 den ersten Gastgeb als Besitzer. So wird das Gebäude 1771 erstmals als „Gasthof zur weißen Gans“ genannt, später dann „Gasthof zum bairischen Hof“. 1812 kam es dann in den Besitz des Joseph Traxlmayr, welcher 1827 durch einen weiteren Kaufvertrag nochmals genannt wird und es in den Folge-Jahren wieder als „Gasthof zur weißen Gans“ führte, ehe es mit dem „Gasthof zum rothen Krebsen“ vereinigt worden war. In den Jahren 1783 und 1786 nahm sich Kaiser Joseph II. seine Wohnung in besagtem „Gasthofe zur weißen Gans“, welchem die Stadt Linz im Jahre 1870 mit einer Steintafel feierlich gedachte. Weiters wird in diesem zwar heute kein Gasthof mehr betrieben, aber zwei Lokale benutzen die Gastronomie-Lokalitäten bis in die heutige Zeit.

Gegenüber des Hauses Hofberg Nr. 4 liegt das Haus Hofberg Nr. 5 in welchem sich einst der Gasthof „zur goldenen Krone“, befand was erstmals im Jahre 1771 geschildert wird. Zwischen 1839 bis 1841 war Joseph Steinböck Besitzer dieses Hauses und dem Gasthofe, für welches ebenfalls eine Werbe-Lithographie gibt. Weiters zu dem Haus Hofberg Nr. 5 noch sagen, das davon ausgegangen wird, das die bis heute vorhandene Fassade von niemand geringerem als dem berühmten Linzer Bürger, Maurermeister und Baumeister des Barock`s Johann Michael Pruner gestaltet und geschaffen wurde. Schließlich war er zwischen 1726 bis nach 1730 (und danach noch Pruner`s Witwe) Besitzer der Nr. 5 am Hofberg. (Quellen: Bilder-Woche der „Tages-Post“ vom 27.04.1930 mit „alte Linzer Gaststätten“ / Hanns Kreczi „Linzer Häuserchronik“ von 1941 / Eduard Straßmayr „Das Linzer Stadtbild in seiner geschichtlichen Entwicklung“ von 1922 / linz.gv.at – Freihaus Nonnberg, ehemaliges Gasthaus „zur weißen Gans“ / linz.gv.at – Hotel „roter Krebs“) 

  

Druckgraphik

  

gezeichnet von „unbekannt“, um 1840

lithographiert von Josef Hafner, um 1840

verlegt im Verlag der lithographischen Anstalt des Joseph Hafner, um das Jahr 1840

gedruckt im Verlag der lithographischen Anstalt des Joseph Hafner, um das Jahr 1840

  

ACHTUNG! Bei der vorliegenden Ansicht, handelt es sich nicht um das lithographierte Original des Jahres (um) 1840, sondern um eine, in der Zeitung des Jahres 1930 abgedruckte Kopie eines Originals aus dem 19. Jahrhundert.

verlegt mittels der Bilder-Woche der „Tages-Post vom 09.02.1908“ und desweiteren nochmals per „27.04.1930“ bei Julius Wimmer zu Linz

 

Preis: € 370,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 16,6 cm x 21,1 cm

Größe der Ansicht: ca. 7,9 cm x 12,6 cm

Bestellnummer: 901075

 

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2019-05-12T18:04:16+02:00