Innsbruck – Inszpruck – von 1616

/Innsbruck – Inszpruck – von 1616

Innsbruck – Inszpruck – von 1616

   

-historische Kartenbezeichnung: Inszpruck –

-heutige Bezeichnung: Innsbruck –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Dieser Stich zeigt von West gen Osten schauend linksseitig (topographisch nördlich das ursprüngliche Siedlungsgebiet der heutigen Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Zu sehen ist der am linken Innufer liegende Innsbrucker Stadtteil Mariahilf-St. Nikolaus, welche zugleich mit dem Bau der ersten Innbrücke zwischen 1133 und 1170 (eventuell schon 1165) durch den Markgrafen Berchtold V. von Andechs als ein „forum“ (zu deutsch: „Marktsiedlung“) gegründet wurde. Denn im Jahre 1133 wurde seine, auf der Südseite des Tales (im Dorfe Amras) gelegene Burg zerstört. Der dermalen zu Hötting (wurde im Jahre 1938 nach Innsbruck eingemeindet) gehörende Marktflecken wurde nach der Innbrücke „Ynbruggen“ benannt. Im Jahre 1180 erwarb dieser Markgraf, mit seinem gleichnamigen Sohne, vom Stift Wilten das gegenüber des Inns (auf der rechten Innseite) liegende Gebiet, und gründete darauf eine Siedlung (die heutige Innsbrucker Altstadt) welche rasch an Bedeutung gewann. Dadurch sank die zuerst gegründete und dadurch ältere Siedlung „Ynbruggen“ zur Vorstadt herab. Im Jahre 1320 bestätigte der Landesfürst Heinrich von Kärnten die städtischen Rechte des linken Innufer`s gegenüber des Gerichtes Vellenberg (zuständiger Gerichtsplatz für Hötting). Ab dem 15. Jahrhundert setzte sich die Bezeichnung „Anbruggen“ für die Siedlung druch, wobei auf „ober Anbruggen“ und „unter Anbruggen“ differenziert wurde.

In der Bildmitte durchgequert der Inn die Ansicht. Rechts daneben befindet sich die Innsbrucker Altstadt, welche dank der einstigen herzoglichen Residenz in herrschaftlicher Anmut und Schönheit im Lauf der Jahrhunderte gewachsen ist und so auch heute noch bestaunt werden kann. Zu sehen sind dabei auf dieser Ansicht der Innsbrucker Stadtturm, der Kirchturm der Spitalskirche, die Hofburg mit Turm, der Innsbrucker Dom, die Franziskaner Klosterkirche und noch einiges andere. Innsbruck war allerdings nicht von Beginn an Tiroler Hauptstadt, dieses Privileg hat es erst seit dem hierher erfolgten Umzuge des Tiroler Landesherrn Friedrich im Jahre 1480. Nebenbei stieg auch der Weg über den Brennerpass als wichtigster Handelsweg innerhalb der Ostalpen empor. Dadurch verlor die Südtiroler Stadt Meran die Stellung der Hauptstadt der Grafschaft Tirol, welche sie seit spätestens Ende des 12. Jahrhunderts inne hatte.

(Quelle(n): wikipedia.org zu Mariahilf-St. Nikolaus / zu Hötting / zu Mariahilfkirche (Innsbruck) / innsbruck.at zu Pfarrkiche St. Nikolaus / koatlackn.at zu „was ist die Koatlackn“) 

 

kolorierte Kupferstich-Ansicht

 

gestochen von „unbekannt“, um 1616

herausgegeben im 3. Abteil „Liber Tertius“ des Monumentalwerkes „Commentariorum Rerum Germanicarum Libri Tres : Primus est Germaniae veteris. Secundus, Germaniae posterioris, a Karolo Magno ad nostra usque tempora, cum Principum Genealogijs. Tertius est praecipuarum Germaniae urbium cum earum Iconismis et Descriptionibus“ , durch Petrus Bertius zu Amsterdam, im Jahre 1616

verlegt bei Joannem Janßonium (auch Johann Janssonius) zu Amsterdam, im Jahre 1616

  

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mit 600 dpi = 5448 x 3923

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2019-10-28T16:35:16+00:00