Klagenfurt in Kärnthen – von 1871

/Klagenfurt in Kärnthen – von 1871

Klagenfurt in Kärnthen – von 1871

    -historische Kartenbezeichnung: Klagenfurt in Kärnthen –

-heutige Bezeichnung: Klagenfurt –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zeigt die, Ende des zwölften Jahrhunderts (1192/1199) erstmals urkundlich erwähnte Stadt, welche bis ins 16. Jahrhundert als unbedeutender Marktflecken ein tristes Dasein fristete, obwohl sie bereits 1252 das Stadtrecht erhielt. Im Jahre 1518 schenkte Kaiser Maximilian I. den Kärntner Landständen die kleine Stadt Klagenfurt, und als im selben Zeitraum auch noch die bisherige Kärntner Landeshauptstadt St. Veit komplett abbrannte, gewann Klagenfurt schließlich kräftig an Bedeutung, wuchs und wurde zur Landeshauptstadt Kärntens ernannt. Heute hält Klagenfurt bei knapp über 100.000 Einwohnern und hat sich bis zum Ufer des Wörthersee`s ausgedehnt, nebenbei aber seine charmante, alte Innenstadt (Altstadt) erhalten. Im Zentrum der Ansicht ist am genauesten der Kirchturm der Klagenfurter Stadtpfarre „St. Egid“ zu sehen, aber auch noch einige andere Türme, wie der, der Heiligengeistkirche, der Marienkirche oder die beiden kleinen Türme des Kärntner Landhauses erkennt man, wie die im Hintergrund thronende Karawanken-Bergkette. Im Vordergrund, von der Bildmitte nach rechts (also topographisch gesehen „nordwestlich“ der Klagenfurter Altstadt) liegt, in der Klagenfurter Vorstadt „St. Veit“ der mächtige Bau der Waisenhauskaserne und unmittelbar daneben die einstige k.k. Feintuchfabrik Tys, das spätere Truppenspital. Mit der Geschichte dieser Objekte hängt ein gewisser Johann von Tys (1716 geboren in Holland) unmittelbar zusammen, da dieser hier 1762 mit Gnaden der Landesmutter Kaiserin Maria Theresia die erste k.k. Feintuchfabrik (Tys) gründete. Die Waisenhauskaserne wurde Anfang des Jahres 2010 abgerissen. Die Ansicht der Kärntner Landeshauptstadt scheint wohl am Fuße des Klagenfurter Kalvarienberges, ungefähr auf Höhe des Kreuzungsbereiches der Feldkirchner Straße mit dem Sankt-Primus-Weges aufgenommen worden zu sein, auf offener Feldflur sieht man auch noch die in die Stadt führende Sankt Veiter Straße. (Quelle: wikipedia.org zu St. Veiter Vorstadt) 

 

Stahlstich-Stadtansicht

 

gezeichnet von Perlberg, um 1871

gestochen von C. Rorich & Sohn und M. Kolb (Karl Rohrich & Sohn und Joseph Maximilian Kolb), um 1871

herausgebracht in der 2. Abtheilung des 1. Bandes des mehrbändigen Werkes „Das Kaiserthum Oesterreich in malerischen Originalansichten seiner reizendsten Landschaften und großartigsten Naturschönheiten, seiner bedeutendsten Städte und ausgezeichnetsten Bauwerke …“ durch Dr. Anton von Ruthner, zu Wien im Jahre 1871

verlegt im Verlag des Ferdinand Lange, zu Darmstadt im Jahre 1871

 

Preis: € 250,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 31,6 cm x 22,1 cm

Größe der Ansicht: ca. 16,8 cm x 11,6 cm

Bestellnummer: 211061

 

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2019-10-17T19:52:40+00:00