Klosterneuburg – Closter Neuburg – von 1649

/Klosterneuburg – Closter Neuburg – von 1649

Klosterneuburg – Closter Neuburg – von 1649

 

-historische Kartenbezeichnung: Closter Neuburg –

-heutige Bezeichnung: Klosterneuburg –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Der Stich zeigt die am rechten Ufer an der Donau (die hier in einer Rechtskurve anfangs nach Osten und später nach Süden fließt) und unmittelbar nördlich vor den Stadttoren Wien`s liegende (niederösterreichische) Stadt Klosterneuburg und ihre weitere nördliche Umgebung. Klosterneuburg ist nur durch den Kahlenberg und den Leopoldsberg von der österreichischen Landeshauptstadt Wien getrennt. Von seiner, hier gut ersichtlichen, am linken Donauufer liegenden Schwesternstadt Korneuburg ist sie seit dem späten Mittelalter getrennt. Es ist möglich das es sich bei dem heutigen Klosterneuburg um „Omundesdorf“, welches nach der endgültigen Eroberung des Awarenreiches (durch den fränkischen Kaiser Karl den Großen) handelt. In „Omundesdorf“ im „Bairischen Ostlande“ entstand um die Zeit ein Herrenhof mit einer Martinskirche. Eine nachweisbare Besiedlung des Hochplateaus setzte allerdings erst wieder im 11. Jahrhundert ein. Im Traditionsbuch des Stiftes Klosterneuburg findet sich die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung der Stadt, als „Nivvenburc“ (Neuenburg). Diese stammt aus dem Jahre 1108 und bereits um das Jahr 1113 erfuhr der Ort eine bedeutende Rolle als Residenzstadt, welche sich hier der Markgraf Leopold III. schuf. Dieser errichtete, am Rande der „Oberen“ Stadt seine neue und ansehnliche Residenz, welche in Aufbau und Ausmaß der standesgemäßen Stellung eines stolzen Reichsfürsten entsprach. Im Jahr 1114 ließ Leopold III. in feierlicher Weise den Grundstein für eine neue monumentale Stiftskirche legen. Ursprünglich als Kollegium der weltlichen Kanoniker gedacht, wurde sie bereits 1133 in ein Augustiner-Chorherrenstift umgewandelt. Die Stadt Neuburg erfuhr bereits in dieser Zeit jene Ausdehnung, welche sie sich durch Jahrhunderte beibehielt. Die Lebensschlagader der Umgebung, die Donau, bedeutete zugleich aber auch große Bedrohung der Bewohner dieser Siedlung, da auf dem Wasserweg ein Großteil der Handelsgüter befördert wurde. Durch die häufigen Überschwemmungen waren bereits im 13. Jahrhundert die Bewohner jenseits der Donau immer weiter landeinwärts vorgedrungen, sodass sich die beiden Stadtteile zu Neuburg klosterhalben (Klosterneuburg) und Neuburg markthalben (Korneuburg) auseinander entwickelten. Diese natürliche Teilung brachte für die Bewohner natürlich große Schwierigkeiten mit sich, die auch dem Habsburger Albrecht I., welcher sich 1288 in Neuburg eine neue Burg als Residenz errichten ließ, nicht verborgen blieben. Daher trennte Albrecht I. die beiden Stadthälften im Jahre 1298 und verlieh Neuburg klosterhalben, dem eigentlich älteren Siedlungskern, ein neues Stadtrecht.

Die schlecht umwehrte und daher schwer zu verteidigende Untere Stadt (heutiger Stadtplatz und Martinsviertel) musste immer wieder den feindlichen Belagerungen preisgegeben werden. Sie Die „untere Stadt“ (heutiger Stadtplatz und das Martinsviertel) musste mehrmals feindlichen Belagerungen preisgegeben werden, und wurde so mehrmals geplündert und zerstört. Den das Gebiet war schlecht zu verteidigen und wurde daher auch nur mehr schlecht als rechte bewehrt. In diesen Zeiten musste sich die Bevölkerung in den Schutz der stark befestigten „Oberen Stadt“ begeben.

Über der Stadt thront die, im Jahre 1136 geweihte Stiftskirche des Augustiner-Chorherren-Klosters. Die Entstehung des Klosters geht auf die sogenannte „Schleier-Legende“ zu Zeiten der Babenberger Markgrafen zurück. Siehe dazu auch die einschlägigen Bücher oder Web-Siten. Wahrscheinlicher ist allerdings das, dass Kloster auf den Ruinen eines einstigen Römerkastells erbaut wurde und dem Zwecke der Errichtung eines österreichischen Bistums dienen sollte. Dies scheiterte allerdings an den Einwänden und Einsprüchen der Bistümer von Gurg, Passau und Salzburg. Klosterneuburg liegt nahe der Donau und unweit von Wien, welches sich nur wenige Kilometer südöstlich befindet. (Quelle: wikipedia.org zu Klosterneuburg und Stiftneuburg). 

 

Kupferstich-Ansicht

sehr schöne und detaillierte Ansicht über die Donau auf die OrteKlosterneuburg und Korneuburg,

mit einem kleinen Index von „A“ – „D“, in dünner, wehender Fahne am unteren Bildrand

 

gestochen von Matthäus (der Ältere) Merian, um 1649

herausgegeben in der „Topographia Provinciarum Austriacarum Austriae, Styriae / Carinthiae, Carniolae / Tyrolis etc: Das ist Beschreibung Vnd Abbildung der fürnembsten Stätt Vnd Plätz in den Osterreichischen Landen. Vnder vnd OberOsterreich / Steyer / Cärndten / Crain Vnd Tyrol. Antag ins Kupffer gegeben,…“ bei Matthäus Merian zu Frankfurt/Main, im Jahre 1649

 

Preis: € 8,00 inkl. MwSt.

Größe: M
mit 600 dpi = 7678 x 5197

Bestellnummer: 211055

 

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