Krottenav bei Wolfsegg von 1674

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Krottenav bei Wolfsegg von 1674

   -historische Kartenbezeichnung: Krottenav

-heutige Bezeichnung: Breitenau 1 bei Pennewang –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Das verschwundene Schloss Krottenau, konnte leider nicht lokalisiert werden. Im Hintergrund ist an einem Bergfusse der Ort Wolfsegg (am Hausruck) eingezeichnet. Da auch die Straße von Lambach nach Wolfsegg genannt wird, konnte das vermutete Gebiet auf die Umgebung von Niederthalheim eingeschränkt werden. Nachtrag vom 17.09.2019: Aufgrund einer Sucharbeit im Juli 2018 konnte das gesuchte Schloss auf dem heutigen Grundstück Breitenau 1 lokalisiert werden. Freilich, das Schloss ist verschwunden bzw. wie es doch bei einigen kleineren Adelssitzen in Bayern und Oberösterreich vorkam, zu einem stattlichen Bauern- bzw. Meierhof zurück gebaut worden. Woraus es wahrscheinlich auch erst entstanden ist. Bereits 987 wird ein „Gut Preitinouwa (Preitnowe) erwähnt, als der Salzburger Erzbischof Friedrich während einer Gütertrennung zwischen Bistum und Kloster St. Peter, die Besitzungen zu Breitenau an das Kloster St. Peter vermachte. Bis heute gehört das Gut dem Salzburger Kloster St. Peter. Dokumentierte Umbauten fanden wohl 1838, 1914 (jetzt verschwanden mit dem Kanzleiraum und zwei Arresträumen die Räume des einstigen Pfleggerichts) und 1948 (Umbau zum heutigen Äusseren). In einer unveröffentlichen Hauschronik sind alle Gutsverwalter seit dem 12. Jahrhundert verzeichnet. Aufgrund der bereits erwähnten Sucharbeit zu dem Schloss Krottenav (Krottenau) konnten wir aufgrund verschiedener Quellen und vielmehr aufgrund des uns zur Verfügung stehenden Bild- und Kartenmaterials nachweisen, dass das besagte Schloss Krottenau mit dem Schloss Breitenau ident ist. Hierbei fand scheinbar vom 16. ins 17. Jahrhundert eine Namensänderung von Krotenau (Grotenau) und Krolnau weiter auf Pratenau und schließlich auf Praitenau und Breitenau statt. Hierbei konnte auch Franz Sekker`s („Burgen und Schlösser …“ erschien 1925 im Verlag von R. Pirngruber) Behauptung: „Den Namen Krottenau bringt übrigens weder eine Karte noch irgend welches Ortsverzeichnis (S. 139)“ als unrichtig erwiesen werden, denn wir fanden zumindest 3 Karten (alle im 16. Jahrhundert) mit den (weiter oben) genannten „Krottenau“ Varianten. (Quelle: wikipedia.org zu Schloss Breitenau / Rechercheergebnis zu Krottenau/Breitenau vom Juli 2018) 

 

Kupferstich-Stadtansicht

diese sehr detaillierte Ansicht hat die Seitennummer 89

 

gestochen von Georg Matthäus Vischer, um 1674

herausgegeben in „Topographia Austriae superioris modernae“ von Georg Matthäus Vischer 1674 in Augsburg

 

Preis: € 2,00 inkl. MwSt.

Größe: XS
mit 300 dpi = 3504 x 2552

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2019-09-17T13:18:04+00:00