Kunsperk – Burg Konigsperg – von 1681

/Kunsperk – Burg Konigsperg – von 1681

Kunsperk – Burg Konigsperg – von 1681

       

-historische Kartenbezeichnung: Konigsperg 

-heutige Bezeichnung: Bistrica ob Sotli – Kunsperk –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Auf diesem, im steirischen „Schlösserbuch“ herausgebrachten Stich sieht man ein kleines Stück der slowenisch-kroatischen Grenze, im Gebiet der, bis 1918 zu Österreich gehörenden Untersteiermark. Seit 1991 gehört das, hier rechts des Sattl Flusses (auch Sottl oder Sattelbach genannt, slowenisch Sotla und Sutla im kroatischen) abgebildete Gebiet zu Slowenien. Das linksseitig, des Sattl Flusses gezeigte Gebiet ist Teil Kroatiens. Die dort abgebildete Burg Kaisersperg (kroatisch „cesargrad“) soll der Legende nach im 14. Jahrhundert von den Templern gegründet worden sein. Cesargrad bzw. Burg Kaisersperg (Kaisersberg) wurde 1399 erstmals in einer Schenkungsurkunde von König Sigismund erwähnt. Dabei wurde die Burg an den Grafen Hermann von Celje übertragen. Danach wechselte sie des öfteren den Besitzer, bis sie in an die Familie Erdödy kam, welche die im Jahre 1573 (in diesem Jahr wurde die Burg während eines Bauernaufstandes ausgeraubt und in Brand gesetzt) beschädigte Burg restaurierte und bis zur Fertigstellung ihres neuen Schlosses „Novi Dvori Klanjecki“ hier wohnte. Danach verfiel die Burg. Heute gehört Cesargrad bzw. Burg Kaisersperg einer kroatischen Bergsteigervereinigung. Der zuvor kurz erwähnte Bauernaufstand im Jahre 1573 war einer der größten der gesamten Umgebung und richtete sich, unter der Führung von Ilija Gregoric und Matija Gubec auf Seiten der kroatisch-slowenischen Bauern, gegen den steirischen und Königsberger Adel.

Auf der anderen (der rechten Bild-) Seite befindet sich auf einem mächtigen Bergfelsen die, zwischen 1167 und 1178 neu errichtete Burg Königsberg nachdem der Vorgängerbau zuvor abgegangen war, welche aber heute auch nicht mehr vorhanden ist. Auch die Kirche „S. Margaretth“ ist wohl nicht mehr vorhanden, zumindest konnte sie von uns leider nicht lokalisiert werden. Das (ebenfalls ersichtliche) kleine Dorf Königsberg, am Ufer des Sattl Flusses gehört heute zur slowenischen Gemeinde Bistrica ob Sotli. Das Dorf entwickelte sich unterhalb der mächtigen Grenzfeste, welche wohl unter der Hoheit der Bischöfe von Gurk stand, und wurde erstmals 1201 urkundlich genannt. Der, im Jahre 1251 erstmals erwähnte Geistliche „Rvobertus decanus de Chunesperch“ verweißt wohl auf eine bereits in diesem Jahrhundert vorhandene Dorfkirche. 1286 wurde dann erstmals ein Pfarrer direkt genannt: „Bernhardo plebano in Chunsperch“. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde das Grenzgebiet immer wieder verherrt und in seinen Entwicklungen gehemmt. Die Burg Königsperg (Königsberg) verschwand wohl nach dem 2. Weltkrieg, denn bis zu dessen Ende besaß die Familie Windischgraetz diese Burg, welche sie 1858 erworben hatten. Einst soll es sogar eine Hängebrücke zwischen den beiden Burgen Königsberg (Kunsperg) und Kaisersperg (Kaisersberg bzw. cesargrad) gegeben haben. (Quelle(n): trnc.hr zu Agrotourismus Trnac / wikipedia.org zu Kunsperk / bistricaobsotli.si zu „wir dürfen die Dörfer nicht vergessen“ unter Punkt 3 – Kunsperk – Königsberg) – 

    

Kupferstich-Stadtansicht

mit der Seitennummer 78

      

angefertigt von Georg Matthäus Vischer, um 1681

herausgegeben in „Topographia Ducatus Stiriae Das Ist: Eigentliche Abgrenzung / und Abbildung Aller Städte / Schlösser / Marcktfleck / Lustgarten / Probsteyen / Stiffter / Closter und Kirchen / so es Sich im Herzogthumb Steyrmarck befinden“ von Georg Matthäus Vischer zu Graz, im Jahre 1681

verlegt bei den Universitäts-Buchhändlern von Johann Bitsch zu Graz, im Jahre 1681

auch als Steirisches Schlösserbuch bekannt!“

Preis: € 4,00 inkl. MwSt.

Größe: S
mit 600 dpi = 5906 x 3776

Bestellnummer: 211045

 

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2019-09-30T14:36:34+00:00