Landau an der Isar – von 1644

/Landau an der Isar – von 1644

Landau an der Isar – von 1644

    

-historische Kartenbezeichnung: Landau –

-heutige Bezeichnung: Landau an der Isar –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Die Stadt Landau an der Isar ist eine der größten Städte im bayrischen Landreis Dingolfing-Landau. Die Stadt wurde im Jahre 1224 neben der Isar im Landesteil „Niederbayern“ gegründet. Die Altstadt Landau wurde auf einer Erhöhung angelegt und liegt damit höher als der Rest der Stadt. Um 1074 wurde „Land Au“ als eine dörfliche Siedlung am Ufer der Isar erstmals erwähnt und 1224 wurde vom Wittelsbacher Herzog Ludwig dem Kelheimer die „Obere Stadt“ (Altstadt) von Landau gegründet. Im Jahr 1504 wurde Landau im Landshuter Erbfolgekrieg niedergebrannt. Dafür wurde der Dreißigjährige Krieg unbeschadet überstanden. Im Österreichischen Erbfolgekrieg wiederum wurde Landau am 17. und 18. Mai 1743 zunächst von französischen und daraufhin von österreichischen Truppen fast vollständig zerstört. Nach dem Friedensschluss ließ Maria Theresia der Stadt 1750 zum Wiederaufbau 600 Dukaten zukommen. 1875 wurde Landau an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Durch die oben beschriebenen Geschehnisse lässt sich leider nicht mehr allzu viel von mit dem heutigen Landau vergleichen. Aber immerhin konnten wir die 3 abgebildeten Kirchen finden! Zum einen die Hl. Kreuz Kirche, welche auf der vorliegenden Ansicht unmittelbar neben der Isar steht, sehr gut an dem Zwiebeldach auf dem Kirchturm mit der heutigen Kirche zu vergleichen. Diese gotische Kirche gibt es seit ungefähr 1450 und ist heute eine Friedhofskirche. Und zum anderen konnten wir die Stadtpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt neben am Stadtplatz finden. Deren Turm und langgezogenes Kirchenschiff dem auf der vorliegenden Ansicht sehr ähnelt, obwohl Sie nach Quellen wie z.B. Wikipedia erst 1713 unter Stadtpfarrer Phillip Rappoldsberger von Dominikus Magazin erbaut wurde. Dieser Stich stammt allerdings nachweislich von 1687. Daher ist es sehr wahrscheinlich das die Kirche nach dem Vorbild der Alten wieder aufgebaut wurde. Und als letzte noch die spätromanische, aus dem 13. Jahrhundert stammende katholische Filialkirche St. Petrus in Oberframmering.

 

Kupferstich-Stadtansicht

 

gestochen von Matthäus Merian (der Ältere) um 1644

herausgegeben in der „Topographia Bavariae das ist Beschreib: vnd Aigentliche Abbildung der Vornembsten Stätt vnd Orth in Ober vnd NiederBeyern Der ObernPfaltz, Vnd andern, Zum Hochlöblichen Bayrischen Craiße gehörigen, Landschafften“ durch Matthäus Merian (der Ältere) zu Frankfurt/Main, im Jahre 1644

 

Preis: € 7,00 inkl. MwSt.

Größe: M-Extra
mit 600 dpi = 8701 x 4135

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2018-12-04T16:25:46+00:00