Liegenitz – Liegnitz – Legnica

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Liegenitz – Liegnitz – Legnica

    -historische Kartenbezeichnung: Liegenitz –

-heutige Bezeichnung: Liegnitz / Legnica –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zeigt die mittelalterliche Stadt Liegnitz, welche erstmal 1004 erwähnt wurde, mit all ihren Türmen. So sind zumindest die Türme der Marienkirche (als älteste, bereits aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche), die Oberkirche (seit 1992 als Bistumskirche Kathedrale St. Peter und Paul genannt) und das Piastenschloss mit seinen zwei Türmen. Liegnitz gehört seit Ende des 2. Weltkriegs zu Polen und trägt heute den Namen Legnica und liegt in der polnischen Woiwodschaft Dolnoslaskie. 

 

Kupferstich Stadtansicht

 

gestochen (wahrscheinlich) von Eberhard Kieser, um 1623

herausgegeben im 2. Band des Werkes „Sciographia Cosmica. Das ist Newes Emblematisches Büchlein: darinen in acht Centuriis die Vornembste[n] Stätt Vestung, Schlösser [et]c. der gantzen Welt, gleichsamb adumbrirt und in Kupffer gestochen, mit schönen Lateinischen und Teutsche[n] Versiculn ad Vivum abgebildet werden …“ von Paulus Fürst zu Nürnberg, im Jahre 1638

verlegt bei Paulus Fürst zu Nürnberg, ab dem Jahre 1638

Achtung! Das ganze Werk wurde bereits vorab herausgegeben und zwar in mehreren Bänden des Werkes „Thesavrvs Philo-Politicvs. Hoc est: Emblemata sive Moralia Politica, Figvris aeneis incisa et ad instar albi amicorvm exhibita, versibus quoq; Latinisac Rhythmis Germanicis conscripta. Opera, studio ac inventione …“ oder auch „Politisches Schatzkästlein guter Herren und bestendiger Freundt. Das ist: Außerlesene schöne Emblemata und Moralia/ so wol Kunst: und Christliebenden/ als Kriegsobenden/ auch andern politischen Personen zu Ehren und Gefallen/ in diese StammBuchsForm gar artlich inventirt/ fürgebildet und gantz New an Tag geben/ Durch …“ von Daniel Meisner zu Commenthaw (= Komotau), im Jahre 1623

Dieser Kupferstich konnte dabei allerdings nicht gefunden werden und nachdem auf diesem Kupferstich sowohl der Zusatz „in Schlesien“ fehlt, wie auch das kein Wappen hinzugefügt wurde, deutet wohl daraufhin, das der Stich nochmals in einem anderen Werk als Kopie publiziert wurde.

Zusatzinfo: Daniel Meisner (auch Meissner oder Meißner geschrieben) hat als Autor (um 1623) den Text des Buches und die lateinischen Sinnsprüche mit deutscher Übersetzung, auf den Kupferstichen beigetragen und Eberhard Kieser (höchstwahrscheinlich) die Kupferstiche daselbst. Nachdem Daniel Meisner (+ 1625) und Eberhard Kieser (+ 1631) verstorben waren, kaufte der Nürnberger Kunsthändler Paulus Fürst die Kupferplatten auf und brachte das Werk in 8 Einzelbänden ab 1638 unter dem neuen Titel „Sciographia Cosmica“ nochmals heraus. Dieser hat dabei, bei den einzelnen Kupfern Wappen hinzufügen lassen.

 

Preis: € 2,00 inkl. MwSt.

Größe: XS
mit 300 dpi = 8718 x 6497

Bestellnummer: 212236

 

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2018-12-14T14:18:08+00:00