Linz a. D. – Aeußere Landstraße, Wiener Reichsstraße

/Linz a. D. – Aeußere Landstraße, Wiener Reichsstraße

Linz a. D. – Aeußere Landstraße, Wiener Reichsstraße

    -historische Kartenbezeichnung: Linz a. D. Aeußere Landstraße, Wiener Reichsstraße –

-heutige Bezeichnung: Linz – Wienerstraße –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Auf dieser Ansicht sieht man von der Linzer Innenstadt, Richtung Süden blickend über den Volksgarten und am ehemaligen (1899 bis 1900 errichteten) Administrationsgebäude der k.k. Staatsbahndirektion (heute als ehemaliges ÖBB Direktionsgebäude bezeichnet) vorbei auf die Wiener Straße. Die Wiener Straße, welche einst als Wiener Reichsstraße (im Jahre 1887 noch als Reichsstraße nach Kleinmünchen) bezeichnet wurde, bildete hier auch den Grenzstreifen der beiden, bis 1873 selbstständigen Gemeinden (danach nach Linz eingemeindet) Waldegg (hier rechtsseitig, topographisch westlich der Wiener Straße) und Lustenau (hier linksseitig, topographisch östlich der Wiener Straße). Noch 100 Jahre früher, auf dem franziszeischen Kataster von 1809/1819 ist zu sehen, das dass Gebiet gänzlich unbebaut war und sich nur ein paar wenige Bauerngüter vorfanden, welche hier die üppigen Felder zur landwirtschaftlichen Versorgung der nahe gelegenen, oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz besorgten. Auf dem Stadtplan von 1887 ist bereits eine erste Siedlung beiderseits der Wiener Straße, in deren Kreuzungsbereich mit der Lissagasse (auf Lustenauer Seite) und der Dürnbergerstraße (auf Waldegg`er Seite) zu sehen. Die zügige Besiedelung dieses Gebietes sieht man dann mit den ab 1900 erscheinenden Postkarten und Stadtplänen, welche alle eine vollständige Verbauung der Wiener Straße entlang bis zum heutigen Bulgarieplatz zeigen. Der heutige Bulgarieplatz (welcher einst auch die Bezeichnung Polygon-Platz trug) liegt auf dieser Ansicht zu sehen, am nördlichen (tatsächlich allerdings von Linz aus gesehen südlich der Innenstadt) Ende der städtischen Verbauungszone, wo die Wiener Straße einen kräftigen Knick nach links (topographisch nach Osten) vollzieht um dann später wieder Richtung Süden nach Kleinmünchen einzuschwenken. Kurz vor dem heutigen Bulgarieplatz sieht man, auf (einstiger) Lustenauer Gemeindeseite liegend die 1903 fertiggestellte Herz-Jesu-Kirche. Sehr gut sieht man auf dieser Karte auch noch die Niveau-Gleichheit der „äusseren“ Landstraße“ zur Wiener Straße hin und den sie querenden Eisenbahngleisen der Westbahn-Eisenbahn-Strecke, denn die heutige Bahnhofsbrücke über die Wiener Straße wurde erst im Jahre 1937 errichtet. (Quelle: Plan der Landeshauptstadt Linz und ihrer Schwesterstadt Urfahr des österreichischen Alpenvereins aus dem Jahre 1887 / stadtgeschichte.linz.at zu Ehemaliges Direktionsgebäude der ÖBB / public-transport.at zur Geschichte der Linzer Straßenbahn) –

 

kolorierte Postkarte 

   

fotografiert von „unbekannt“, um 1909

herausgegeben von „unbekannt“, um 1909

 

Preis: € 165,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe der Karte: ca. 13,6 cm x 8,8 cm

Größe der Ansicht: ca. 13,6 cm x 8,8 cm

Bestellnummer: 212291

 

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2019-10-23T12:16:39+00:00