Linz aus der Vogelschau geg. das Salzkammergut

/Linz aus der Vogelschau geg. das Salzkammergut

Linz aus der Vogelschau geg. das Salzkammergut

    

-historische Kartenbezeichnung: Linz aus der Vogelschau geg. das Salzkammergut –

-heutige Bezeichnung: Linz (Gesamt) mit Umgebung –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Eine Ansicht, ungefähr vom nördlichen Teil des Pfenningberg`es im Osten von Linz mit westsüdwestlichem Blicke Richtung des Salzkammergutes und dem Alpenhauptkamm`e, Anfang des 20. Jahrhunderts aufgenommen. Die ungefähre Datierung mit dem Jahre 1905 stammt aus dem Vergleich der erkennbaren und vorhandenen Kirchen und so ist die 1907 (bis 1912) erbaute Pfarrkirche hl. Familie knapp nördlich der Linzer Verbindungsbahn (zwischen Hauptbahnhof und Mühlkreisbahnhof) noch nicht ersichtlich, während die 1903 fertiggestellte Herz-Jesu-Kirche (am äussersten linken Ansichtsrand des südlichen Stadtausläufers Lustenau, seit 1873 ein Linzer Stadtteil) erkennbar ist. Die Vogelsschau-Ansicht ergibt einen Blick über das gesamte Linzer Donaubecken und das oberösterreichische Alpenvorland, mit den gesamten Bezirken von Linz und Linz-Land bis nach Bad Hall, Kremsmünster und Wels. Auf der äusserst ausführlichen städtischen Umgebungskarte sind auch die um 1900 bestandenen oberösterreichischen Bahnstrecken zu sehen, ausgenommen der Linzer Straßenbahn und der Summerauerbahn. Zu sehen sind so, die Westbahn (ungefähr vom Spallerhof, mit dem großen Linzer Bogen über den Hauptbahnhof in Waldegg und über Leonding bis nach Wels), die Verbindungsbahn (vom Hauptbahnhof hinter dem allgemeinen Krankenhaus entlang bis zur Donau und der Eisenbahnbrücke nach Urfahr und dort über die Reindlstraße bis zum Mühlkreisbahnhof), die Hafenbahn (an der Donaulände von der Verbindungsbahn auf Linzer Seite bis zur Hafen-Umladestation (ungefähr heutiges Lentos)), die Pöstlingbergbahn (vom Mühlkreisbahnhof bis zum Bergbahnhof am Pöstlingberg), ein kurzes Stück der Mühlkreisbahn (vom Mühlkreisbahnhof bis ins Donautal), die Linzer Lokalbahn (die Lilo vom einstigen Lokalbahnhof an der Böhmerwaldstraße über Gaumberg nach Leonding und am Kürnberg vorbei Richtung Eferding), die Almtalbahn (vom Hauptbahnhof Wels Richtung Grünau im Almtal) und zu guter letzt die ursprüngliche Kremstal-Lokalbahn (welche zu allererst in Richtung Wien geführt wurde und bei Kleinmünchen auf die frühere Pferdebahntrasse umschwenke. Ab 1904 wurde die Kremstal-Lokalbahn zu einer Hauptbahn, nämlich der Pyhrnbahn um- und ausgebaut und dabei die Linienführung Richtung Salzburg geändert und dann bei Gaumberg Richtung Süden nach Linz-Oed abgeleitet und in Linz-Wegscheid an die alte Streckenführung Richtung Traun und Bad-Hall bzw. Kremsmünster angeschlossen).

Desweiteren sind noch die, damals noch ein gutes Stück ausserhalb von Urfahr gelegenen Dörfer Bachl und St. Magdalena (welches 1938 nach Linz eingemeindet wurde) und die noch teils völlig unverbauten Grün- und Waldflächen dazwischen zu sehen. Auch die Stadtgemeinde Urfahr (1919 nach Linz eingemeindet) und der Pöstlingberg (die Gemeinde wurde 1919 nach Urfahr und tags darauf mit diesem nach Linz eingemeindet) sind zu sehen. Ein großer Vierkanthof thront auf einem auslaufenden Bergrücken des Pöstlingberges, dabei könnte es sich um das Schiefersedergut (erste Erwähnung 1379) oder aber auch um das weiter oben gelegene Donnerergut (erste Erwähnung 1675) handeln. Und zuguter letzt ist die bereits mit ihren einstigen Vorstädten zusammengewachsene Stadt Linz bis ungefähr zum heutigen Bulgarieplatz zu sehen. Es finden sich bereits die Nervenanstalt Wagner-Jauregg (Niedernhart) als auch das am noch nahezu unverbauten Freinberg liegende Kollegium Aloisianum (eine katholische Privatschule, welche ursprünglich aus dem Maximilian`ischen Probeturm und der Maximilianskapelle bestand und wurde vom Erzherzog Maximilian an die Jesuiten verschenkt) und die Franz-Josefs-Warte auf der Ansicht. Der Osten von Linz, nahezu das gesamte Gebiet östlich der Verbindungsbahn bis fast nach St. Peter ist nur von einzelnen Höfen und Straßen in seiner landwirtschaftlichen Prägung durchschnitten. (Quellen: eigenes Kartenmaterial aus der Sammlung Fengler sowie wikipedia.at zur Familienkirche (Linz) / Herz-Jesu-Kirche (Linz) / St. Magdalena (Linz) / Pöstlingberg (Stadtteil) / Kremstalbahn & linzwiki.at zum Kollegium Aloisianum und Turmbefestigung Linz) 

 

kolorierte Postkarte 

mit etlichen topographischen Bezeichnungen

   

fotografiert von „unbekannt“, um das Jahr 1905

herausgegeben durch „unbekannt“, um das Jahr 1905

 

Preis: € 135,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe der Karte: ca. 14,0 cm x 8,9 cm

Größe der Ansicht: ca. 14,0 cm x 8,9 cm

Bestellnummer: 212248

 

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2018-12-23T23:44:45+00:00