Linz – Die Stadtmauer gen Mittnacht von 1620

/Linz – Die Stadtmauer gen Mittnacht von 1620

Linz – Die Stadtmauer gen Mittnacht von 1620

   

-historische Kartenbezeichnung: Lintz – die Stadtmauer gen Mittnacht – Blick über Dunaw und Ludlvorstadt von der Pfarr aus / 1620. –

-heutige Bezeichnung: Linz – Ludlvorstadt –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Diese Ansicht des Linzer Holzschnitt-Künstler`s und zugleich auch Heimatforschers Oskar Sachsperger zeigt die näheste Umgebung der Linzer Pfarrkirche Richtung Donau und die Umgebung der Ludlvorstadt, wie dieser sich die Stadt um 1620 vorstellte bzw. wie diese seiner Meinung (mit dem vorhandenen heimatkundlichen Wissen) aussah. Für den Blick auf die Ludlvorstadt stieg man der Ansicht nach einfach den 1453 errichteten Kirchturm der Linzer Pfarrkirche (ein erster Kirchenbau soll bereits 1207 bestanden haben)  hinauf und sieht auf die unmittelbar darunter liegenden Spitzdächer des kirchlichen Langhaus`es & Chor`s. Daneben befand sich der innerstädtische Friedhof mit der Friedhof`s-Kapelle und dahinter die Stadtmauern. Erst seit dem Friedhof`s-Erlass durch Kaiser Josef II. im Jahre 1784 durften, aufgrund von Hygiene Maßnahmen keine innerstädtischen Friedhöfe angelegt werden, weshalb wohl auch spätestens mit Ende des 18. Jahrhunderts der an Stadtpfarrkirche gelegene verschwand.  Dahinter befindet sich der Ludl, mit dem Ludlbrückl und der Schiffsbauplatz „die Schiffsbawung (lt. Merian 1649)“. Der Ludl wurde mit der Zeit unter die Erde gelegt und kanalisiert, bereits 1781 war er an der (hier ersichtlichen) Stelle unterirdisch und kam ungefähr beim Prunnerstift wieder an Tage. Heute steht an dieser Stelle das Lentos. Desweiteren sieht man neben all den Häusern und Höfen der Ludlvorstadt noch das Schloss Egeregg welches um 1555 auf dem Grunde des historischen Widembauernhofes errichtet und 1564 erweitert wurde. 1734 wurde der Freisitz Egeregg nach zahlreichen Besitzwechseln schließlich abgerissen und der Bau des Prunnerstiftes in angriff genommen. Reste der Egeregg`chen Kellergewölbe blieben aber bis zum Baubeginn der Linzer Pferdeeisenbahn um 1830 bestehen. (Quellen: wikipedia.at – Schloss Egeregg & Stadtpfarrkirche (Linz) / belvedere.at – Oskar Sachsperger / Hanns Kreczi „Linzer Häuserchronik 1941“ – Stadtplan Linz 1781) 

 

kolorierte Holzschnitt-Ansicht

 

gezeichnet von Oskar Sachsperger, um 1920

in Holz geschnitten von Oskar Sachsperger, um 1920

herausgegeben in der Verlagsbuchhandlung Quirin Haslinger (Besitzer: Oskar Sachsperger) zu Linz in der Landstraße 30, um 1920 

 

Preis: € 280,00 inkl. MwSt. (für das Original)

Größe des Blattes: ca. 41,7 cm x 30,5 cm

Größe der Ansicht: ca. 29,9 cm x 20,7 cm

Bestellnummer: 212245

 

ZUM BESTELLEN HIER KLICKEN!

 

 

 

 

 

 

Hinweise zum Copyright auf dieser Homepage:

Sämtliche Verwendungs- und Reproduktionsrechte für die Online gestellten Abbildungen liegen bei der Firma Falk Fengler und Familie.

Wir bitten Sie ausserdem zu beachten, das alle Texte auf dieser Homepage dem Copyright der betreibenden Firma “Falk Fengler und Familie” unterliegen. Wenn Sie Texte kopieren und anderswo präsentieren, dann bitten wir um eine kurze Mitteilung und um eine Quellenangabe zu dem betreffenden Textstück.

2019-06-30T18:18:47+00:00