Linz – Eybelsberger Hoff von 1654

/Linz – Eybelsberger Hoff von 1654

Linz – Eybelsberger Hoff von 1654

205012-Ebelsberger-Hof 

-historische Kartenbezeichnung: Prosp. deß Eybelsberger hoffs negst ausser Lintz gelegen –

-heutige Bezeichnung: Linz –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: In der Linzer Wankmüllerhofstraße, steht auf den Gründen des ehemaligen Bauernhofs „zu Eyringsperg“ das oberösterreichische ÖAMTC-Hauptgebäude

 

 

Der Freisitz Eyring oder Eyringsperg (später Windhagerhof, Eybelsbergerhof, Waldeckerhof, Steyrerhof und Wankmüllerhof) befand sich etwas ausserhalb der Stadt Linz in der Nähe der heutigen Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg. Er lag im Dorf Niedernhart in der bis 1873 eigenständigen Gemeinde Waldegg, heute auch Wankmüllerhofviertel genannt. Dieser uralte Hof ist auch auf etlichen Landkarten und Gemälden des 17. Jahrhunderts eingezeichnet, auf Karten aus dem 18. Jahrhundert aber fehlt er auf einmal, obwohl es den Hof bis in die 1960er Jahre gab. Heute ist an der Stelle des ehemaligen Freisitzes eine moderne Überbauung mit dem futuristisch wirkenden Gebäude des ÖAMTC. Die Straßenbezeichnung Wankmüllerhofstraße ist heute noch vorhanden, von dem Freisitz selbst ist nichts mehr erhalten.

Zu diesem Thema sehr interessant und daher auch zu empfehlen ist das Buch „Rings um den Spallerhof“ – Ein Linzer Siedlungsraum und seine Vergangenheit (von Mag. iur. Kurt Reiterer, im Selbstverlag 1990). In diesem Buch finden Sie etliche Bilder der historischen Höfe der Umgebung und auch deren Besitzer insofern Sie der Autor für verlässlich erachtet hat. Den obwohl des den Eybelsberger Hof nachweislich seit mindestens 910 (lt. Benedikt Pillwein, in „Linz, wie es einst war und heute ist“) gibt, lassen sich deren Besitzer erst seit 1337 (Linzer Regesten) klar nachweisen.

 

 

Kupferstich-Stadtansicht

mit kleinem Index von 1. – 5. im oberen linken Bildeck der Ansicht

und einem kleinen Kompass in der rechten unteren Bildansicht

 

 

gestochen von Clemens Beuttler, um 1654

verlegt in der „Topographia Windhagiana, Das ist: Aygentliche Delineation, oder Contrafaitur, Perspectiv, Auffzug, Grund: und Abriss auff underschiedliche Prospecten und Formen: mit beygesetzter kurtzer Historischer Beschreibung beyder Herrschafften, Windhaag und Reichenau: Auch aller … Schlösser, Märckt, Aigen, Dörffer … Ingleichem etlicher Häusser … in beyden Ertzhertzogthumben Oesterreich under und ob der Ennss gelegen“

herausgegeben als eigenes Werk von Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main

herausgegeben aber auch als Anhang der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum Austriae, Styriae / Carinthiae, Carniolae / Tyrolis etc: Das ist Beschreibung Vnd Abbildung der fürnembsten Stätt Vnd Plätz in den Osterreichischen Landen. Vnder vnd OberOsterreich / Steyer / Cärndten / Crain Vnd Tyrol. Antag ins Kupffer gegeben“, bei Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main (1. Auflage von 1649 des Matthäus Merian (der Ältere)

 

DIESER STICH STAMMT AUS DEM 1656 ERSCHIENEN ANHANG DER TOPOGRAPHIA AUSTRIACARUM

 

Zusatzinfos: Die Topografie Windhaag wurde von Joachim Enzmilner in Auftrag gegeben und durch den Pater Hyacinth Marian Fidler mit Text versehen, ausserdem gab es im Jahr 1673 einen 2. Band der „Topographia Windhagiana“. Zusätzlich wurde 1656 ein kleiner Teil der „Topographia Windhagiana“ als Anhang auch in der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum“ angehängt. Welche ursprünglich (1. Auflage 1649) aus Matthäus Merian`s (der Ältere) Feder stammt, nun in 2. Auflage bei seinen Erben verlegt wurde.

 

 

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2015-08-23T13:58:43+02:00