Linz – Stadtpfarrkirche Urfahr

/Linz – Stadtpfarrkirche Urfahr

Linz – Stadtpfarrkirche Urfahr

    -historische Kartenbezeichnung: Stadtpfarrkirche Urfahr –

-heutige Bezeichnung: Linz – Urfahr –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zeigt die, aus dem Kapuzinerkloster hervorgegangene Stadtpfarrkirche Urfahr, von der eisernen Nibelungenbrücke. 1785 wird Urfahr zur Pfarre erhoben, die einstige Filialkirche St. Nikolaus (westlich der Nibelungenbrücke) profaniert und als Getreidekasten und später noch als Wohnhaus genutzt. In den 1970er Jahren wurde die älteste Urfahr`aner Kirche schließlich für das neue Linzer Rathaus abgerissen. Ebenfalls 1785 wurde das, 1694 eröffnete Kapuzinerkloster aufgehoben und später teilweise auch abgetragen. Die ehemalige Klosterkirche, bis dahin ohne Turm wurde ausgebaut und bekam einen Kirchturm, welcher allerdings 1833 zerstört wurde. Der neuerlich errichtete Turm, steht auch heute noch, genauso wie auf der Korrespondenz-Karte, welche hier angeboten wird. Der Dom-Artige-Anbau, welcher auf dieser Ansicht zu sehen ist, ist uns gänzlich unbekannt. Weder konnte eine 2. Ansicht eines solch monumentalen Urfahr`aner Kirchenanbau`es gefunden werden, noch irgendwelche Informationen über dessen Zerstörung und auch kein Plan eines solch massiven Zubau- bzw. Neubau-Planes. Einzig die folgenden zwei Informationen konnten von uns gefunden werden: Zum 1. der Plan und der Erwerb eines Urfahraner Grundstückes (bekannt auch als Ringbrotwerke, heute ein Teil der Kunstuni Linz) zwischen Gerstnerstr., Sonnensteinstr. & Reindlstraße im Jahr 1905, an welchem eine Maria-Lourdes-Kirche erbaut werden sollte. Dies wurde allerdings nicht realisiert und liegt zudem noch viel weiter innerhalb Urfahrs, als das man es von der Nibelungenbrücke, Nähe des Donauufer`s sehen könne. Und zum 2. die ab 1929 aufgetauchten Pläne über eine 2. Urfahr`aner Stadtkirche, welche 1934 in Angriff aber erst 1951 als geweihte „Friedenskirche“ zum Abschluss gebracht werden konnten. Womit, zumindest von unserer Seite derzeit noch völlig im dunkeln liegt, was es mit dieser lithographierten Karte auf sich hat und welchen Zweck sie erfüllen sollte. (Qellen: Diözese Linz „Stadtpfarre Urfahr“ als pdf „Die Geschichte der Stadtpfarre Urfahr“ / LinzWiki – Friedenskirche / zobodat.at als pdf „In Linz war der Auftrakt verheißungsvoll …“) 

 

graugestufte Postkarte

   

gezeichnet von „unbekannt“, um 1913

herausgegeben von katholischen Pressverein zu Linz, um 1913

 

Preis: € 155,00 inkl. MwSt. (für das Original)

Größe des Blattes: ca. 14,0 cm x 9,1 cm

Größe der Ansicht: ca. 11,8 cm x 8,6 cm

Bestellnummer: 212201

 

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2018-12-02T23:21:43+00:00