Newstatt an der Aysch – Neustadt an der Saale – von 1648

/Newstatt an der Aysch – Neustadt an der Saale – von 1648

Newstatt an der Aysch – Neustadt an der Saale – von 1648

    -historische Kartenbezeichnung: Newstatt an der Aysch. –

-heutige Bezeichnung: Bad Neustadt an der Saale –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Zeigt den Grundriss der, nahe der heutigen bayerisch-thüringischen Grenze gelegene unterfränkischen Stadt Bad Neustadt an der Saale. Hier im Mündungsgebiet der Brent in die fränkische Saale soll bereits Ende des 8. Jahrhunderts König Karl (späterer Kaiser) eine Pfalz gegründet und verschiedenste Gesandtschaften empfangen haben. Eine genaue Lage der damaligen Stadt ist allerdings bisher nicht eruierbar gewesen. Auch ein genaues Gründungsdatum der Stadt konnte nicht ermittelt werden, fest steht bisher wohl nur das bereits 741/742 der Ort Brent (mit seinem Gotteshaus St. Martin auf der Festung Marienberg – heute Brentlorenzen als Stadtteil von Bad Neustadt) erstmals genannt wurde und das bereits im 12. Jahrhundert die hölzerne Vorgänger Stadtbefestigung um Neustadt bestanden haben soll. Die danach errichtete Stadtmauer mit den Toren Spörleinsthor (wurde allerdings im 20. Jahrhundert eingeebnet) und das Hohnt(h)or umgeben die Stadt bis heute. Zwei weitere kleine sehr baufällige Türmchen, mit Durchgängen für das gemeine Fußvolk wurden ebenfalls demoliert. Mit der Eingemeindung des seit Mitte des 15. Jahrhunderts bestehenden Dorfes Neuhaus (seit 1907 Bad Neuhaus) übernahm „Neuhaus“ den Zusatz „Bad“ und heißt seitdem Bad Neuhaus. 1451 wurde dort das „newe Haws“ errichtet, woraus im 18. Jahrhundert ein Schloss wurde, welches heute als Kur- und Schlosshotel Verwendung findet. Desweiteren sieht man auf der Ansicht, auf dem Schlossberg oberhalb des Fluss-Tales das Schloss Saltzburg thronen, welches heute allerdings eher unter „Burg“ Salzburg zu finden ist. Die erste Erwähnung dieser am westlichen Ende der Neuhauser Hochebene gelegenen Spornburg solle auf Mitte des 12. Jahrhunderts datierbar sein und trotz das die Burg heute noch (zumindest teilweise) bewohnt ist, wird diese irreführend als „Ruine“ auf google.maps geführt und ist daher auch nur teilweise begehbar. 

 

Kupferstich-Grundriss-Ansicht

mit einigen topographischen Bezeichnungen (wobei nicht der Fluss Aisch bei Neustadt an der Aisch, sondern das Mündungsgebiet der Brent in die fränk. Saale zu sehen wäre)

desweitern, im oberen, rechten Bildeck noch ein kleines Wappenschild mit einem abgewandelten Wappen derer von „Hohenzollern“ (welches allerdings wieder zur, ebenfalls fränkischen Stadt Neustadt an der Aisch gehören würde)

ausserdem der falsche Kupfertitel „Newstatt an der Aysch“ in wehender Fahen, tatsächlich aber ist der weitläufige Grundriss von Neustadt an der Saale zu sehen, inkl. der heutigen Schlossruine Saltzburg.

 

gestochen von Matthäus Merian (der Ältere) um 1648

herausgegeben in der „Topographia Franconiae“ bzw. „das ist Beschreibung Und Eygentliche Contrafactur der Vornembsten Stätte Und Plätze des Franckenlandes / Vnd Deren / die Zu Dem hochlöblichen Fränkischen Creiße gezogen werden“, durch Matthäus Merian zu Frankfurt/Main, im Jahre 1648

 

Preis: € 8,00 inkl. MwSt.

Größe: M
mit 600 dpi = 9920 x 7014

Bestellnummer: 214038

 

ZUM BESTELLEN HIER KLICKEN!

 

 

 

 

 

 

Hinweise zum Copyright auf dieser Homepage:

Sämtliche Verwendungs- und Reproduktionsrechte für die Online gestellten Abbildungen liegen bei der Firma Falk Fengler und Familie.

Wir bitten Sie ausserdem zu beachten, das alle Texte auf dieser Homepage dem Copyright der betreibenden Firma “Falk Fengler und Familie” von Veronika Fengler, unterliegen. Wenn Sie Texte kopieren und anderswo präsentieren, dann bitten wir um eine kurze Mitteilung und um eine Quellenangabe zu dem betreffenden Textstück.

2018-07-10T23:55:26+00:00