Ober Oesterreich – Stadt Linz – Erste Ansicht – von 1824

/Ober Oesterreich – Stadt Linz – Erste Ansicht – von 1824

Ober Oesterreich – Stadt Linz – Erste Ansicht – von 1824

    

-historische Kartenbezeichnung: Ober Oesterreich Stadt Linz Erste Anicht–

-heutige Bezeichnung: Linz  

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Dieser, aus der Hand des bekannten Künstlers Jacob Alt stammende Stich richtet den Blick von der Urfahraner Donauseiten gen Linz. Ungefähr  auf Höhe des am franziszeischen Kataster 1826 eingezeichneten, heute nicht mehr vorhandenen, Hause Urfahr Nr. 30. Rein optisch ergibt sich diese Vermutung zumindest aus der Lage am Ende Urfahr`s unmittelbar an der Donau, kurz vor Beginn der zur Urfahrwänd und unterhalb des Spatzenbauern (bereits 1477 als Burgergütl erstmals erwähntes Bauerngut) gelegenen Siedlung. Bis ins 16. Jahrhundert wurde das Gebiet, von welchem diese Aufnahme erfolgte „am Gries“ genannt. Als weiteres Indiz für unsere Vermutung ziehen wir nochmals den franziszeischen Kataster von 1826 heran, auf welchem eine gewisse Böschung am Donauufer, erst östlich des ersten Urfahraner Hauses, eben der Nr. 30 gezeigt wird.

Der Blick auf Linz zeigt dann die volle Linzer, flussabwärts verlaufende Donauseite ausgehend vom endenden Donautale bis zum Pfennigberg. Der Ansicht folgend bedeutet das von rechts nach links: 1.) der auslaufende Schlossberg (als Teil bzw. als teilweise Bezeichnung des Römerberges) ohne die Martinskirche zu zeigen. Am Donauufer sieht man die beginnende Siedlung der Linzer Wänd, welche an der nordwestlichen Linzer Stadtmauer beginnt und sich die Donau hinauf bis St. Margarethen zieht. An dessen Anfang bzw. dem Ende der befestigten Stadt steht, direkt unterhalb des Linzer Schlosses das Sperrobjekt (Torsperre) mit Turm, von welchem eine steile Mauer zum Schlosse hinauf ging. Lt. Oskar Sachsperger ist es wahrscheinlich das diese Anlage aus Zeiten des Kaiser Friedrich III (um 1478) stammt, lt. dem Plane der „Wachstumsphasen von Linz“ des Fritz Mayrhofer solle es sich um den „Wasserturm“ handeln. Weiter schaut man über den Salzstadl und das „untere Wassertor“, zwischen welchen beiden sich die beiden Türme der Ignatiuskirche (alter Dom, auch Jesuitenkirche genannt) emporheben, Richtung der hölzernen, 1497 entstandenen Nibelungenbrücke. Eine stolze Brücke, seinerzeit erst die 3 Brücke im Hause Habsburg welche die Donau überquerte und nach mancher Meinung sogar erst die neuere und bessere Variante einer, bereits im Jahre 1106 vorhandenen Brücke, einst beim unteren Wassertor gelegen (weswegen dieses auch Urfahrtor, als Übergang nach Urfahr benannt worden sein solle). Dem oberhalb sieht man den Turm der Stadtpfarrkirche, welcher erst zwischen 1818 und 1823 seine heutige Gestalt erhalten haben soll. Dem Bilde weiter zu folgen, Richtung donauabwärts zum Pfennigberg, dem Bilde also nach links folgend, macht wenig Sinn, da die gezeichneten Objekte immer weniger zu erkennen sind. Nur das kleine Türmchen des Prunerstifter erhebt sich über die Häuserdecke der unteren Donaulände.

Auch diesem Bilde ist wieder eine ausgezeichnete figürliche Staffage beigefügt und so sieht man im Vordergrund Kinder beim Spielen und daneben Frauen eine Kutsche besteigen, während ein vollbeladener Kahn auf der Donau gesteuert wird und andere Personen ihren Wegen folgen. (Quelle: Oskar Sachsperger im 1931 verlegten „Abriß der baugeschichtlichen Entwicklung der Landeshauptstadt Linz a. d. Dona und doris.at in die „Digitale Urmappe O.Ö.“) 

  

grau-stufige lithographische Ansicht

   

gezeichnet von Jacob Alt, um das Jahr 1824

lithographiert in der lithographischen Anstalt des Adolph Friedrich Kunicke, zu Wien im Jahre 1824

verlegt im 1. Teil des (zweiteiligen) Werkes „Donau-Ansichten vom Ursprunge bis zum zum Ausflusse ins Meer“ aus der lithographischen Anstalt des Adolph Friedrich Kunicke, zu Wien im Jahre 1824

 

Preis: € 950,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 55,7 cm x 39,2 cm

Größe der Ansicht: ca. 35,1 cm x 25,7 cm

Bestellnummer: 212285

 

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2019-08-30T23:58:59+00:00