Oberöst. Elektro-Bau-Gesellschaft Linz a. D.

/Oberöst. Elektro-Bau-Gesellschaft Linz a. D.

Oberöst. Elektro-Bau-Gesellschaft Linz a. D.

    -historische Kartenbezeichnung: Oberöst. Elektro-Bau-Gesellschaft Linz a. D. –

-heutige Bezeichnung: Linz – Museumsstraße –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Die hier gezeigte Ansicht auf die E.B.G. Linz (oberösterreichische Elektrobaugesellschaft) stammt aus dem, für seine Fabrik-Zeichnungen bekannten Hause Weeser-Krell. In der Linzer Zeit der Kunstanstalt, also zwischen 1911 und 1934, führte Ferdinand Weeser-Krell (Sohn des Jakob Krell und einer von drei Söhnen) das Unternehmen, welcher wohl auch das Originale Gemälde gezeichnet hat. An welche graphische Anstalt dieser die Erlaubnis erteilte, seine repräsentativen Gemälde auf Postkartengröße zu bannen, ist uns leider nicht bekannt. Auf dieser Ansicht sieht man das Hauptgebäude der bereits genannten E.B.G. Linz (oberösterreichische Elektro Baugesellschaft) in der Museumsstraße 4 bis 8, dies sind die beiden mächtigeren, mittig stehenden Gebäude Diese beiden Gebäude können erst wenige Jahrzehnte alt sein, da noch 1869 an deren Stelle nur 1 Gebäude stand (1771 – 1801 Untere Vorstadt Nr. 99; 1801 – 1812 Untere Vorstadt Nr. 142; 1812 – 1869 Nr. 403). Auch die Museumstraße selbst existierte noch nicht, den 1869 verlief hier die äusserst beengte Welsergasse. Während das linke der beiden Gebäude (heute Museumsstraße 6 – 8) auch heute noch die gleiche Fassade besitzt, muss das rechte zerstört oder abgetragen worden sein, da es keinerlei Übereinstimmung mehr gibt, das rechts daran angebaute Gebäude, heute der Graben Nr. 11 (1771 – 1801 Untere Vorstadt Nr. 14; 1801 – 1812 Untere Vorstadt Nr. 143; 1812 – 1869 Nr. 385; 1941 Graben Nr. 11 & Museumsstraße Nr. 2) besteht fast identisch auch heute noch. Dieses historische Gebäude mit der Nummer Graben 11 hatte im Jahre 1812 ein sogenanntes „Nebenstöckl“ (bekam die Hausnummer 386) welches heute nicht mehr besteht. Auch das ganz rechts ersichtliche Gebäude, gehörte einst zum Haus Graben Nr. 15 (1812 – 1869 Nr. 387) und existiert heute nicht mehr, da es (der um 1850) noch nicht existierenden Dametzstraße (1938 Freiheits-Straße genannt, lt. linzwiki.at Mitte der 1930 Jahre auch als Dr. Dollfußstraße bezeichnet) den notwendig gewordenen Platz nahm und daher weg musste, um die Einfahrt in diese Straße zu erleichtern. Die meisten Häuser der Umgebung gingen 1626, im großen, oberösterreichischen Bauernkrieg in Flammen auf. Im Hintergrund sieht man weiters noch die, zwischen 1764 und 1768 errichtete Kirche der Elisabethinerinnen und ganz am linken Bildrand eröffnet sich noch ein schmaler Blick auf das historische Äussere des heutigen Linzer Bezirksgericht. Dieses ist bereits 1852 als Gericht genannt und war vormals Freihaus der Jesuiten (1593 bis 1773) bzw. der Grafen von Hohenegg (1777 bis 1789 und 1789 bis 1799). (Quellen: Hanns Kreczi – Die Linzer Häuserchronik von 1941 / linzwiki.at zur Dametzstraße und agso.uni-graz.at in „Die Arbeitslosen von Marienthal“ zu Ferdinand Weeser-Krell)  –

 

graustufige Postkarte 

   

fotografiert von „unbekannt“, um 1920

herausgegeben durch die Kunstanstalt Weeser-Krell zu Linz, um das Jahr 1920

 

Preis: € 140,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe der Karte: ca. 14,0 cm x 9,0 cm

Größe der Ansicht: ca. 13,2 cm x 8,9 cm

Bestellnummer: 212269

 

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2019-08-16T22:52:29+00:00