Plan der Landeshauptstadt Linz und ihrer Schwesterstadt Urfahr von 1887

/Plan der Landeshauptstadt Linz und ihrer Schwesterstadt Urfahr von 1887

Plan der Landeshauptstadt Linz und ihrer Schwesterstadt Urfahr von 1887

    -historische Kartenbezeichnung: Plan der Landeshauptstadt Linz und ihrer Schwesterstadt Urfahr 1:8.000 –

-heutige Bezeichnung: Linz und Urfahr – Stadtplan 

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Der wohl ins Verlagsreich von „Brockhaus“ gehörende Stadtplan ist einer der detailreichsten und großformatigsten Pläne zu Linz und Urfahr überhaupt. Aber nicht der Einzige. Der Plan zeigt Linz zum Ende des 19. Jahrhunderts, als auch hier die Industrialisierung spürbar eingezogen war, die große Welle der Eingemeindungen aber noch nicht abgeschlossen war. Seit dem Jahre 1873 waren die ehemals selbstständigen Gemeinden Waldegg und Lustenau zu Linz eingemeindet und erst ab 1915 (bis 1939) folgten dann: St. Peter (1915), Urfahr (1919, mit der, einen Tag zuvor eingemeindeten Gemeinde Pöstlingberg), Kleinmünchen (1923), Heilham (1934 und zuvor von Katzbach ausgegliedert), Gebiete um das Hafenviertel (1934 und zuvor zu Steyregg gehörig), Ebelsberg (1938), St. Magdalena (1938) und dem Keferfeld (1939, zuvor von Leonding abgebrochen). Zu sehen sind neben mehreren Dutzend Bauernhöfen, den Maximilianischen Verteidigungstürmen, verschiedenen Felder Bezeichnungen, Bahnhöfen und Zuglinien auch allerhand öffentliche Gebäude und einige „unwichtigere“ Anlagen und Gebäude aus längst vergangenen Zeiten, wie z.B.: Die Rennbahnen der Radfahrer, den militärischen und civilen Badeplätzen, Schwimmbädern und noch anderen. Auch sieht man bereits die seit 1880 im Betrieb befindliche Linzer Pferde-Tram (Pferde-Straßenbahn), genauso wie die Summerauerbahn, die Westbahn, Mühlkreisbahn und die noch alte (erste) Linienführung der Kremstalbahn. Noch nicht gebaut bzw. eröffnet sind die Pöstlingbergbahn und die LiLo. Und die einstige Linz-Gmundner bzw. Budweis-Linzer Pferdeeisenbahn ist bereits wieder komplett zurückgebaut, zumindest im Linzer Stadtgebiet. 

  

kolorierter, lithographischer Stadtplan

der Plan ist umgeben von einem Liniennetz A bis W und 1 bis 18 (bzw. im kleinen Einwurf zu Waldegg von K bis O und von 16 bis 18),

desweiteren befindet sich ein auf die Stadt Linz und das Land Oberösterreich bezogenes großes und gekröntes Wappen, im oberen rechten Bildeck

auch befindet sich noch am linken Bildrand ein „Wegweiser“ zu Linz, mit den Nummern 1 bis 160

zum Abschluss befindet sich noch unterhalb der Kartenerklärung auf der rechten Seite der „Wegweiser“ durch Urfahr mit den Nummern 1 bis 23

   

entworfen von V. Kraus, um 1887

gezeichnet von V. Kraus, um 1887

lithografiert in der geographisch-artistischen Anstalt von F. A. (Friedrich Arnold) Brockhaus, zu Leipzig um 1887

herausgegeben im Auftrag der Linzer Sektion des österreichischen Alpenvereins (Ö. A. V.), im Verlage von „F. A. Brockhaus“ zu Leipzig?, im Jahr 1887

 

Preis: € unverkäuflich

Größe des Blattes: ca. 86,5 cm x 62,0 cm

Größe der Ansicht: ca. 77,5 cm x 53,0 cm

Bestellnummer: 212270

 

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2020-03-26T23:47:19+00:00