Plan von Linz – Urfahr 1:10.000

/Plan von Linz – Urfahr 1:10.000

Plan von Linz – Urfahr 1:10.000

    

-historische Kartenbezeichnung: Plan von Linz und Urfahr 1:10.000 mit einem Plan „Geschichtliche Entwicklung der Stadt Linz“ –

-heutige Bezeichnung: Linz und Urfahr – Stadtplan 

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Dieser aus dem Hause Freytag & Berndt stammende und zu Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Linzer Stadtplan zeigt das historische Linzer Stadtgebiet (heute Alt- und Innenstadt) inklusive des Marktes Urfahr. Vom Markte Urfahr ist das teilweise bebaute Gebiet zwischen Donau über die (historische) Ottensheimerstraße (im 16. Jahrhundert „am Gries“ genannt) bis zur Rudolfstraße, genauer von der Urfahr´aner Schiffsmühle am westlichen Ende der Urfahrwänd, über das Gelände des Mühlkreisbahnhof`s (damals „Aigener Bahnhof genannt“) bis zur Urfahr`aner Hauptstraße und darüber hinaus bis zum ehemaligen Gstöttner-Hof (damals bereits die „Spiritus-Fabrik“, heute Wohnblöcke) zu sehen. Im Nordwesten sind noch die verzweigten Wege von Auberg und Pöstlingbergs mit den Ziegeleien und im Norden die Verlängerung der Urfahr`aner Hauptstrasse, mit dem noch dorfartigen Charakter des „Pflasters“ zu sehen. Urfahr und Linz waren bereits mit einer eisernen Brücke verbunden, über die bereits eine erste elektrische Straßenbahn vom Linzer Hauptbahnhof, über die Linzer Landstraße und weiter über die Nibelungenbrücke und am Urfahr`aner Marktplatze vorbei auf die Hauptstraße und von dort schließlich noch bis zum Ende der Urfahr`aner Kaarstraße (am Tal-Bahnhof der Pöstlingbergbahn) führte. Auf Linzer Seite zeigt sich der gesamte Römer- und Freinberg mit der „oberen Vorstadt“ an der Kapuzinerstraße mit dem Weinberg mit dem Kapuzinerbergl & -wäldchen und dem Schulertal im Westen der Stadt (hier linksseitig). Mittig liegt die „alte Stadt“ mit ihrem Hauptplatze, Schlosse und dem gesamten historischen Zentrum und zudem das zweite Vorstadtviertel mit der Herrenstraße und der Landstraße bis zum 1858 eröffneten Linzer Hauptbahnhofe und dem dahinter liegenden Teile Lustenau`s (zwischen Wienerstraße und St. Barbara Friedhof). Im Osten ist das gesamte städtische Gebiet der „unteren Vorstadt“ bis zur einstigen k.k. Teppich-Fabrik bzw. übers Spitzfeld bis nach Harrach und der „Zur Eisernen Hand“ und darüber hinaus bis zur Linzer Verbindungsbahn abgebildet. Hier im Osten der alten Linzer Stadt lagen noch bis vor 50 Jahren die komplett unverbauten Felder der Kapuziner, der Karmeliter und anderer. Auch das Gebiet der südlichen „äussern“ Landstraße, das „Neuhäusln“ genannten Dorf war noch bis vor kurzem nicht so städtisch besiedelt, wie jetzt abgebildet. Desweiteren sind noch einige heute nicht mehr bekannte bzw. nicht mehr genutzte Straßennamen verzeichnet, wie: Gerstner Straße (heute Reindlstraße), (untere) Hagengasse (heute Webergasse), Rudolfpark (heute Bernaschek Park), Maximilians Strasse (heute Ottensheimer Straße), Marktplatz Urfahr (heute nicht mehr vorhanden) – bisher alle in Urfahr gelegen – alle weiteren nun aus Linz – Kaiserin Elisabeth-Kai (heute untere Donaulände), Markplatz Linz (heute Hessenplatz), Maria Theresia Straße (heute Beethovenstraßen), Reichsstraße (heute Wiener Straße), Kreuz Gasse (heute Kroatengasse) und noch einige mehr.

Zusätzlich befindet sich noch ein kleiner Ausschnitt rund um den heutigen Bulgiarplatz und Poschacher Brauerei im untern, linken Eck und darüber im oberen, linken Eck ein Plan über die „Geschichtliche Entwicklung der Stadt Linz“  –

  

kolorierter, lithographischer Stadtplan

  

gezeichnet von „unbekannt“, um 1900

bearbeitet von Hans Commenda (senior), um 1900

lithografiert in der k.u.k. Hof-Kartogr. Anstalt G. Freytag & Berndt, zu Wien um 1900

stammt wahrscheinlich aus einer der vielen Auflagen der „Städtepläne“ aus dem Verlagshause G. Freytag & Berndt, zu Wien um 1900

 

Preis: € 180,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 43,0 cm x 34,4 cm

Größe der Ansicht: ca. 40,9 cm x 31,4 cm

Bestellnummer: 212276

 

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2019-08-22T16:05:45+00:00