Pragthal von 1674

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Pragthal von 1674

   historische Kartenbezeichnung: Pragthal –

-heutige Bezeichnung: Pragtal Nr. 6 vulgo „Schanzbauer“ –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Diese Ansicht zeigt die komplette Umgebung des, vom Freiherrn Andreas von Prag 1564 im Dorfe Pragtal errichteten Schlosses, inklusive des dazugehörigen Meierhof`es und weiteren Begebenheiten wie dem Waschteich, der Ziegelhütte und dem dazugehörigen Ziegelofen. In der 1. Hälfte des 17. Jahrhundert gelangte das Anwesen denn zu Joachim Enzmilner, späterer Graf zu Windhaag. Dessen einziges (überlebendes) Kind, seine Tochter Eva Magdalena von Windhaag fing um 1680 an, ein Kloster im Ortskern von Windhaag (bei Perg) zu errichten, da ihr das im „alten Schloss“ zu Windhaag vom Vater eingerichtete nicht zusagte bzw. ausreichte. Da die Ziegel, welche hier im Pragtal gebrannt wurden, nicht ausreichten demolierte diese auch die Schlösser ihres verstorbenen Vater`s zu Windhaag und Pragtal. Vom Schlosse Pragthal blieb nur das sogenannte „Untertanhäusl“ über, welches heute von privaten Bauersleuten bewohnt und bewirtschaftet wird. Nur das Kellergewölbe lässt eine größere Historie vermuten, vom „neuen Schloss“ zu Windhaag blieb ganz und gar nichts übrig. Das Dorf Pragtal gehört zur Gemeinde Windhaag, welche wiederum im oberösterreichischen Mühlviertel liegt und dem Bezirk Perg angehört. 

 

Kupferstich-Ansicht

mit der Seitennummer 137

 

gestochen von Georg Matthäus Vischer, um 1674

herausgegeben in Topographia Austriae superioris modernae von Georg Matthäus Vischer 1674 in Augsburg

  

Preis: € 4,00 inkl. MwSt.

Größe: S

mit 600 dpi = 9920 x 7014

Bestellnummer: 216049

 

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2018-06-22T12:33:26+02:00