Schloss Pragthall. -b- von 1656

/Schloss Pragthall. -b- von 1656

Schloss Pragthall. -b- von 1656

    

historische Kartenbezeichnung: Schloss Pragthall –

-heutige Bezeichnung: Pragtal Nr. 6 vulgo „Schanzbauer“ –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Diese Ansicht zeigt das, vom Freiherrn Andreas von Prag 1564 im Dorfe Pragtal errichtete Schloss. In der 1. Hälfte des 17. Jahrhundert gelangte das Anwesen denn zu Joachim Enzmilner, späterer Graf zu Windhaag. Dessen einziges (überlebendes) Kind, seine Tochter Eva Magdalena von Windhaag fing um 1680 an, ein Kloster im Ortskern von Windhaag (bei Perg) zu errichten, da ihr das im „alten Schloss“ zu Windhaag vom Vater eingerichtete nicht zusagte bzw. ausreichte. Da die Ziegel, welche hier im Pragtal gebrannt wurden, nicht ausreichten demolierte diese auch die Schlösser ihres verstorbenen Vater`s zu Windhaag und Pragtal. Vom Schlosse Pragthal blieb nur das sogenannte „Untertanhäusl“ über, welches heute von privaten Bauersleuten bewohnt und bewirtschaftet wird. Nur das Kellergewölbe lässt eine größere Historie vermuten, vom „neuen Schloss“ zu Windhaag blieb ganz und gar nichts übrig. Das Dorf Pragtal gehört zur Gemeinde Windhaag, welche wiederum im oberösterreichischen Mühlviertel liegt und dem Bezirk Perg angehört. 

 

Kupferstich-Ansicht

wunderschöne, detailreiche und sehr ausführliche Ansicht auf das ehemalige Schloss und dessen Innenhof

mit kleiner Windrose und sehr großem Index, von 1. – 33. (auf einer extra mitzuliefernden Seite)

 

gezeichnet von Clemens Beuttler, um 1654

verlegt in der „Topographia Windhagiana, Das ist: Aygentliche Delineation, oder Contrafaitur, Perspectiv, Auffzug, Grund: und Abriss auff underschiedliche Prospecten und Formen: mit beygesetzter kurtzer Historischer Beschreibung beyder Herrschafften, Windhaag und Reichenau: Auch aller … Schlösser, Märckt, Aigen, Dörffer … Ingleichem etlicher Häusser … in beyden Ertzhertzogthumben Oesterreich under und ob der Ennss gelegen“

herausgegeben als eigenes Werk von Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main

 

Teile der Topographia Windhagiana aber auch als Anhang der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum Austriae“ herausgegeben, bei Matthäus Merian`s seel. Erben (kurz: Merian`s Erben), 1656 in Frankfurt/Main (1. Auflage von 1649 des Matthäus Merian (der Ältere)  – Siehe dazu auch den Stich von Caspar Merian, unter 216016 –

 

Zusatzinfos: Die Topografie Windhaag wurde von Joachim Enzmilner in Auftrag gegeben und durch den Pater Hyacinth Marian Fidler mit Text versehen, ausserdem gab es im Jahr 1673 einen 2. Band der „Topographia Windhagiana“. Zusätzlich wurde 1656 ein kleiner Teil der „Topographia Windhagiana“ als Anhang auch in der 2. Auflage der „Topographia Provinciarum Austriacarum“ angehängt. Welche ursprünglich (1. Auflage 1649) aus Matthäus Merian`s (der Ältere) Feder stammt, nun in 2. Auflage bei seinen Erben verlegt wurde.

  

Preis: € 4,00 inkl. MwSt.

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mit 600 dpi = 4960 x 7014

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2018-06-11T14:45:34+00:00