Stadtplan Linz mit Pöstlingberg Ausschnitt

/Stadtplan Linz mit Pöstlingberg Ausschnitt

Stadtplan Linz mit Pöstlingberg Ausschnitt

    

-historische Kartenbezeichnung: Linz 1:19.200 (Pöstlingberg 1:40.000) –

-heutige Bezeichnung: Linz und Urfahr – Stadtplan

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Der wohl aus dem Hause Baedeker stammende Linzer Stadtplan zum Anfange des 20. Jahrhunderts zeigt das historische Linzer Stadtgebiet (heute Alt- und Innenstadt) inklusive des Marktes Urfahr. Vom Markte Urfahr ist das teilweise bebaute Gebiet zwischen Donau über die (historische) Ottensheimerstraße (im 16. Jahrhundert „am Gries“ genannt) bis zur Rudolfstraße, jeweils vom „Großen Stein“ (ein ehemaliger Felsensporn des, vom Pöstlingberg zur Donau auslaufenden Bergmassivs beim Spatzenbauer (einst Burgergütl und 1477 erstmals erwähnt, auch Burgerhof genannt), welcher während der Donauregulierung gesprengt wurde, am östlichen Ende der Urfahrwänd, über das Gelände des Mühlkreisbahnhof`s (damals „Aigener Bahnhof genannt“) bis zur Urfahr`aner Hauptstraße und darüber hinaus bis zum ehemaligen Gstöttner-Hof (damals bereits die „Spiritus-Fabrik“, heute Wohnblöcke). Im Nordwesten sind noch die abzweigenden Wege vom Auberg und des Pöstlingbergs zu sehen. Urfahr und Linz waren bereits mit einer eisernen Brücke verbunden, über die bereits eine erste elektrische Straßenbahn vom Linzer Hauptbahnhof, über die Linzer Landstraße und weiter über die Nibelungenbrücke und am Urfahr`aner Marktplatze vorbei auf die Hauptstraße und von dort schließlich noch bis zum Ende der Urfahr`aner Kaarstraße (am Tal-Bahnhof der Pöstlingbergbahn) führte. Auf Linzer Seite zeigt sich der gesamte Römer- und Freinberg mit der „oberen Vorstadt“ an der Kapuzinerstraße mit dem Weinberg mit dem Kapuzinerbergl & -wäldchen und dem Schulertal im Westen der Stadt (hier linksseitig). Mittig liegt die „alte Stadt“ mit ihrem Hauptplatze, Schlosse und dem gesamten historischen Zentrum und zudem das zweite Vorstadtviertel mit der Herrenstraße und der Landstraße bis zum 1858 eröffneten Linzer Hauptbahnhofe und dem dahinter liegenden Teile Lustenau`s (zwischen Wienerstraße und St. Barbara Friedhof). Im Osten ist das gesamte städtische Gebiet der „unteren Vorstadt“ bis zur einstigen k.k. Teppich-Fabrik bzw. übers Spitzfeld bis nach Harrach und der „Zur Eisernen Hand“ und darüber hinaus bis zur Linzer Verbindungsbahn abgebildet. Hier im Osten der alten Linzer Stadt lagen noch bis vor 50 Jahren die komplett unverbauten Felder der Kapuziner, der Karmeliter und anderer. Auch das Gebiet der südlichen „äussern“ Landstraße, das „Neuhäusln“ genannten Dorf war noch bis vor kurzem nicht so städtisch besiedelt, wie jetzt abgebildet. 

Desweiteren sind noch einige heute nicht mehr bekannte bzw. nicht mehr genutzte Straßennamen verzeichnet, wie: Krumauer Reichsstrasse (heute Rohrbacher Straße), Maximilians Strasse (heute Ottensheimer Straße), Marktplatz Urfahr (heute nicht mehr vorhanden) – bisher alle in Urfahr gelegen – alle weiteren nun aus Linz – Kaiserin Elisabeth-Quai (heute untere Donaulände), Markplatz Linz (heute Hessenplatz), Mutter Theresia Straße (heute Beethovenstraßen), Reichsstraße (heute Wiener Straße), Kreuz Gasse (heute Kroatengasse) und noch einige mehr.  –

  

lithographischer Stadtplan

  

gezeichnet von „unbekannt“, um 1900

lithografiert in der Geograph. Anst. v. Wagner & Debes, zu Leipzig um 1900

stammt wahrscheinlich aus einer der vielen Auflagen des „Österreich“ Baedeker Reiseführers im Verlagshause Baedeker zu Leipzig, um 1900

 

Preis: € 145,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 20,8 cm x 15,8 cm

Größe der Ansicht: ca. 20,0 cm x 15,5 cm

Bestellnummer: 212266

 

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2019-08-13T19:24:07+00:00