Urfahr-Linz – Blick auf die Rudolfstraße

/Urfahr-Linz – Blick auf die Rudolfstraße

Urfahr-Linz – Blick auf die Rudolfstraße

    -historische Kartenbezeichnung: Urfahr-Linz –

-heutige Bezeichnung: Linz – Urfahr – Rudolfstraße  –

-heutige Lage oder auffällige Begebenheiten: Dieser, aus der Hand des bekannten Künstlers Ignaz Rode stammende Stich zeigt, auf Höhe des Aubergfeldes (heute ungefähr von der Aubergstraße) von der steigenden Anhöhe des Auberg`es aus den Blick über Urfahr auf die Stadt Linz gerichtet. Im Vordergrund einige durch die Feldwege flanierende Personen. Der am linken Bildrand liegende Feldweg sollte die heutige Aubergstraße sein, deren man im Anschluss die Häuser der Urfahr`aner Hauptstraße (bis 1873 „Urfahrgasse“ genannt) sieht. Dahinter die 1782 zur Pfarrkirche bestimmte, aber erst 1785 zur Pfarre erhobene Kirche, welche bis wenige Jahre zuvor als Klosterkirche des Urfahr`aner Kapuzinerklosters fungierte. Das Kapuzinerkloster wurde aber durch die josefinischen Reformen aufgelassen und das alte Kloster als Pfarrhof der neuen Pfarre eingesetzt. Daneben sieht man, hinter dem üppigen Felde die noch nahezu unverbaute Rudolfstraße, welche selbst erst durch das entstehen neuer Häuser (ab dem Jahre 1850), ab ungefähr 1860 von einem Wege zu einer Straße ausgebaut wurde. Selbst das Urfahr`aner Marktgemeindehaus wurde erst zwischen 1849 und 1853 in der Rudolfstraße Nr. 4 (heute Rudolfstraße Nr. 18), inklusive eines vorgelagerten, kleinen aber repräsentativen „Rudolf“-Parks (trug bereits mehrere Bezeichnungen, heute Bernaschekpark, ab 1861 zuallererst „neuer Marktplatz“) errichtet. Dieser Bau diente anfangs auch dem Bezirksgericht. Dahinter das Ortszentrum des „Ufers“ mit den beiden historischen, hier nicht erkennbaren (Quer-) Straßenzügen der „oberen“ Donaulände und der „alten“ Ottensheimerstraße (später Maximilansstraße, heute Ottensheimer Straße). Dem wieder im Hintergrunde liegend die Türme der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz, mit dem darüber thronenden Linzer Schlosse. (Quelle: Anton Ziegler 1920 „Rückblick auf die Geschichte der Stadt Urfahr a. D.“ / stadtgeschichte.linz.at unter Straßennamen zu „Bernaschekplatz“) 

  

lithographische Ansicht

kleine Aufklärung zu der von uns vorgenommenen Altersschätzung dieses Stiches: Lt. dem 1962 durch Else Giordani entstandenen Werke „Die Linzer Hafner Offizin“ auf S. 172 heißt es, habe Ignaz Rode erst mit Ende des Jahres 1841 angefangen seine  Lithographien auch selbst „nach der Natur“ zu zeichnen. Nachdem folgendes auf dem Stich verzeichnet ist „Nach  der Natur aufgenommen u. lith. von Ign Rode.“ Weshalb der Stich nicht vor 1841 entstanden sein sollte. In die (zeitlich) andere Richtung sollte der Stich nicht nach 1843 entstanden sein, da das hier noch ersichtliche obere Wassertor (auch Urfahrtor genannt) mit seinem, markanten (in unmittelbarer Nähe zum Donauufer stehenden) Turme (lt. Oskar Sachperger`s 1931 erschienen Werk(chen) „Abriß der baugeschichtlichen Entwicklung der Landeshauptstadt Linz“ S. 7) im Jahre 1843 abgerissen worden sein soll. Desweiteren ist auf dieser Ansicht auch der noch nicht vollendete Kirchturm der, zum Elisabethinenkloster gehörenden Elisabethinen-Kirche ersichtlich, welcher (lt. dem 1846 bei Haslinger erschienenen Werk(chen) „Geschichte des Closters der Elisabethinerinnen zu Linz“) erst im Jahre 1845, mit der Erhöhung und Anbringung des Kreuzes vollendet wurde. Somit bleibt fast nur das Jahr 1842 (bzw. Ende 1841 oder Anfang 1843) als Entstehungszeitraum übrig. Auch bei Anton Ziegler (1920 „Rückblick auf die Geschichte der Stadt Urfahr a. D.“ auf S. 188) heißt es, das die meisten Häuser der Rudolfstraße erst nach 1850 entstanden sind. So wie es hier noch ersichtlich ist = eine fast unverbaute Rudolfstraße.

   

gezeichnet von Ignaz Rode, um das Jahr 1842

lithographiert von Ignaz Rode, um das Jahr 1842

verlegt im Verlag der lithographischen Anstalt des Joseph Hafner, um das Jahr 1842

gedruckt im Verlag der lithographischen Anstalt des Joseph Hafner, um das Jahr 1842

 

Preis: € 930,00 inkl. MwSt. (als Original)

Größe des Blattes: ca. 30,9 cm x 24,3 cm

Größe der Ansicht: ca. 20,1 cm x 12,6 cm

Bestellnummer: 212286

 

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2020-03-26T16:11:15+00:00